Juan Morgados schwarzer Freitag

Liebe Schachfreunde!

Juan Morgado hat uns kürzlich über den schwärzesten Tag in der Geschichte seines Schachgeschäfts informiert: Es war Freitag der 13. August als oberhalb seines Geschäfts im 7./6. Stock ein schweres Feuer ausbrach; Juan selbst war abwesend und die Feuerwehr benötigte mehrere Stunden, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Juan konnte erst gegen Abend sein Geschäft (im 4. Stock) wieder betreten und stellte bestürzt fest, dass durch heruntergelaufenes Löschwasser ein immenser Schaden an den Schachbüchern, -materialien usw. entstanden war.

Momentan ist Juan noch mit der Schadensabschätzung und -regulierung beschäftigt. Er dankt allen herzlich, die bereits ihr Mitgefühl ausgedrückt haben.
Sicherlich werden sich alle meinen guten Wünschen für Juan anschließen, wir hoffen, dass er diesen bösen Schicksalsschlag schnell überwinden und den Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen kann.

(R.B., 29. August 2004)

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Unsere Vorgeschichte

„Alles schon dagewesen“, so spricht Rabbi Ben Akiba in Karl Gutzkows Uriel Acosta (1846). Bereits vor 16 Jahren reiften im Dialog zwischen dem französischen Sammler Jean Mennerat und Rob Verhoeven von der Koninklijke Bibliotheek in Den Haag erste Pläne zur Schaffung einer universellen Schachbibliographie. Daraus entwickelten Rob Verhoeven und Ken Whyld wenig später ein umfassenderes Konzept für eine CHESS RESEARCH SOCIETY, die den bibliographischen Aspekt einbeziehen sollte. Jean Mennerat, Rob Verhoeven und Ken Whyld waren sich des enormen Umfangs des Vorhabens wohl bewusst, davon zeugt ihre interessante Korrespondenz aus den Jahren 1987-1991 (s. u.).
Die praktische Umsetzung dieser Konzepte erwies sich damals als unmöglich, immerhin könnte die Initiativgruppe Königstein darauf gründen. (Für diesen Hinweis danken wir Egbert Meissenburg.)

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Kurzfassung der Marburg Presentation

Dr. J. Stigter hält im Internationalen Kolloquium "Board Game Studies VI" (Marburg, 6.-10.04.2003) einen Vortrag über unser Projekt: Kurzfassung der Marburg Presentation

Erstes Treffen der "Amsterdam-Gruppe"

Am 30. November 2002 traf sich auf Einladung des holländischen Sammlers Jurgen Stigter eine Gruppe von rund 20 "Schachenthusiasten" (Sammler, Schach-Historiker, Bibliothekare und Antiquare) in der Johannes Vermeerstraat 37.

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