Albin Pötzsch

Ein König der Schachliteratur ist von uns gegangen. Der studierte Germanist und Pädagoge

Albin Pötzsch

erlag plötzlich und unerwartet kurz vor Vollendung seines 85. Lebensjahres am 22.10.2019 einer schweren Erkrankung.

"Wer kennt ihn und seine Schachanekdoten nicht? Maßgeblich prägte er das gesamtdeutsche Feuilleton: Albin Pötzsch aus dem sächsischen Meißen. Über 60 Jahre lang brachte er für die verschiedensten Schachzeitungen unterhaltsame und unglaubliche Schachgeschichten zu Papier. Er jonglierte mit den menschlichen Stärken und Schwächen großer Schachmeister am und neben dem Brett, todernst und doch humorvoll. Auf den Spuren Kurt Richters begleitete er viele Generationen mit seiner Hohen Schule der Kombination in der Zeitschrift Schach oder mit seinen Begebenheiten am Schachbrett in Otto Boriks Schach-Magazin 64.

Ob als Freizeitlektüre oder fesselndes Lehrmaterial: Seine Geschichten rund ums königliche Spiel eigneten sich hervorragend, um in die Schachgeschichte einzutauchen und sein eigenes Wissen und Können am Schwerte großer Meister zu schärfen."

Die Gemeinschaft der Schachmotivsammler (GSM) führt zu Himmelfahrt ihre 1. und in Jena wahrscheinlich einzige Veranstaltung durch. Zu dieser jährlichen Veranstaltung sind Schachliebhaber willkommen, die Erfahrungen austauschen, bzw. Gegenstände mit Schachmotiven anbieten oder erwerben wollen, wie Schachspiele, Schachuhren, historische Bücher & Zeitschriften, Postkarten, Briefmarken, Motivstempel, Fotos, Memorablien, Autographen, Figurengruppen, Pokale, Münzen, Feuerzeuge, Schallplatten, Kalender, Gemälde und Grafiken, … (keine Neuware).

Auch die sehenswerten Dinge nur zu betrachten, ist einen Besuch wert. Ein kleiner Unkostenbeitrag für die Tagungspauschale beträgt 8,50 EURO. Darin sind die Bereitstellung von Kaffee, Tee, Wasser und Gebäck enthalten.

Hans Holländer, 2016
Hans Holländer, 2016

Professor Hans Holländer war kein Mitglied der KWA, aber viele von uns kannten zumindest seinen Namen aus vielfältigen Publikationen zur Kultur und Geschichte des Schachspiels. Vor allem für diejenigen, die nicht das Vergnügen einer persönlichen Bekanntschaft hatten, möchte ich eine Beschreibung einiger weniger Highlights seines Schaffens durch persönliche Erinnerungen ergänzen und beides mit Bild- und Tondokumenten illustrieren.

Zur tschechischen Zeitschrift Šachový Týdeník hat unser Mitglied Jan Kalendovský einen Artikel über "Einstein und Schach" beigetragen, der aber - wie Michael Negele aufgedeckt hat - nur ein Aprilscherz ist. Schauen Sie auf S.1 und S. 10f. der hier verlinkten PDF-Ausgabe.