Jimmy Adams

Nun hat ein langjähriger Freund Ken Whylds zu uns gefunden, dessen hervorragende Arbeiten als Schachpublizist ganze Regalmeter füllen können. (Vor allem, wenn man die Jahrgänge von CHESS Monthly dazustellt, das Jimmy Adams seit August 1991 als "technical editor", dann ab Frühjahr 1992 nach dem MacMillam-Crash als "Editor" herausgibt.)
Beindruckend die mit Dale Brandreth herausgegebenen Turnierbücher Baden-Baden 1925, Bled 1931 oder Moskau 1935, die jeweils auf den russischen Originalen basieren, wie auch die Tschigorin-Biographie Bogoljubows, die Jimmy ins Englische übertrug. Doch mein klarer Favorit ist und bleibt "Artist of the Chessboard", womit Johannes Zukertort 1989 endlich eine würdige Partie-sammlung und Biographie gewidmet wurde.

(M.N.)