Nachruf für den Schachschriftsteller Albin Pötzsch

Albin Pötzsch

Ein König der Schachliteratur ist von uns gegangen. Der studierte Germanist und Pädagoge

Albin Pötzsch

erlag plötzlich und unerwartet kurz vor Vollendung seines 85. Lebensjahres am 22.10.2019 einer schweren Erkrankung.

"Wer kennt ihn und seine Schachanekdoten nicht? Maßgeblich prägte er das gesamtdeutsche Feuilleton: Albin Pötzsch aus dem sächsischen Meißen. Über 60 Jahre lang brachte er für die verschiedensten Schachzeitungen unterhaltsame und unglaubliche Schachgeschichten zu Papier. Er jonglierte mit den menschlichen Stärken und Schwächen großer Schachmeister am und neben dem Brett, todernst und doch humorvoll. Auf den Spuren Kurt Richters begleitete er viele Generationen mit seiner Hohen Schule der Kombination in der Zeitschrift Schach oder mit seinen Begebenheiten am Schachbrett in Otto Boriks Schach-Magazin 64.

Ob als Freizeitlektüre oder fesselndes Lehrmaterial: Seine Geschichten rund ums königliche Spiel eigneten sich hervorragend, um in die Schachgeschichte einzutauchen und sein eigenes Wissen und Können am Schwerte großer Meister zu schärfen."

Seine unterhaltsamen Schachgeschichte(n) aus den letzten zwei Jahrhunderten, inklusive der Biografie: Besuch im Wiesengrund, aus dem Leben des Albin Pötzsch von Herausgeber Carsten Sicora und Steffen Hoffmann sind nachzulesen in seinem zuletzt erschienenen Buch: Begebenheiten am Schachbrett - Von Schach-Idioten & geklonten Großmeistern

Wir alle werden Albin Pötzsch sehr vermissen.

Ich wurde von seiner Tochter über das traurige Ereignis informiert, mit der Bitte, seinen Schachfreunden dies mitzuteilen.

Bitte informieren Sie mich, wenn Sie Albin Pötzsch auf seinem letzten Weg begleiten wollen. Ich leite dies dann an seine Tochter weiter.

Wolfgang Pähtz

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