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Grabstätten bekannter Schachmeister
und Schachpersönlichkeiten



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Die "Grabjäger" Tomasz Lissowski und Jurgen Stigter
auf dem Jüdischen Friedhof von Warschau
(Foto von Calle Erlandsson)







Captain William Davies Evans

* 27. Januar 1790 auf Musland Farm, St. Dogwell's, North Pembrokeshire, Wales 
† 3. August 1872 Ostende, Belgien
Beigesetzt auf dem Alten Friedhof ("ancien cimetière") von Ostende.

Biografische Informationen über Capt. Evans gibt es auf www.chesscafe.com/text/skittles141.pdf.

Fotos erhalten von Henri Serruys.





Evans' Sarkophag in der Mitte des Gräberfelds







Szymon Abramowicz Winawer
* 6. März 1838 Warschau   † 29. November 1919 Warschau
Beigesetzt auf dem Jüdischen Friedhof in Warschau (Okopowa str.).

Fotos von Calle Erlandsson.




Oberer Teil des Grabsteins
Unterer Teil des Grabsteins






Jurgen Stigter am Grab von Rafał Winawer
(Sohn von Szymon Winawer)






Aleksander (Avrohom) Dawidowicz Flamberg
* 1880 Warschau   † 24. Januar 1926 Warschau
Beigesetzt auf dem Jüdischen Friedhof in Warschau (Sektion 12b, Reihe 16, Nummer 20).

Fotos von Calle Erlandsson.




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Michail Nechemjewitsch Tal
* 9. November 1936 Riga  † 27. Juni 1992 Moskau
Beigesetzt auf dem Neuen Jüdischen Friedhof (lettisch: Jaunie ebreju kapi)
in Šmerlis, Riga.
(Šmerlis ist ein Waldgebiet, in dem der einzig verbliebene jüdische Friedhof von Riga liegt.)

Fotos von Calle Erlandsson.








Michail Tal-Denkmal in Riga




Paul Charles Morphy
* 22. Juni 1837 New Orleans, LA   10. Juli 1884 New Orleans, LA
Beigesetzt auf dem St Louis Cemetery No. 1, New Orleans

Foto von Michael Negele (im Juli 1989).





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Friedrich Löchner (alias Erich Ellinger)
* 12. September 1915 Heilbronn-Böckingen

Friedrich Löchner hat sich einen Namen gemacht als herausragender Heilbronner und Württemberger Schachspieler, dazu als Problemkomponist, Pädagoge, Dichter und Autor. Mit nunmehr 96 Jahren erfreut er sich noch bester Gesundheit (nach Christian Wolbert, Vorsitzender des Heilbronner Schach-vereins). Das unten abgebildete Urnengrab enthält die sterblichen Überreste von Löchners Mutter und Ehefrau. Er selbst wird hier auch einmal seine letzte Ruhestätte finden.

Zum Grab erschien am 14.02.2004 ein Artikel von Uwe Jacobi in der Heilbronner Stimme: Rätselhafter Grabstein mit 'Matt in drei Zügen'.

Biographische Angaben zu Friedrich Löchner finden Sie auf
http://blog.zitante.de/... und www.guenther-emig.de/autoren/....

Foto erhalten von Karlheinz Eisenbeiser (Buchen).



Das Familiengrab befindet sich auf dem Friedhof Heilbronn-Böckingen und zeigt einen von Friedrich Löchner selbst komponierten Dreizüger mit der Stellung Kc2 Da7 Lg3 Bf2 – Kd4 Bc5 (3#).
Lösung:
1. f3 Kc4 2. Da4+ Kd5 3. De4#
mit einem Dual (2. Db7 Kd4 3. De4#) als "Sinnbild für menschliche Fehlbarkeit"
(siehe den oben verlinkten Artikel).
1... Kd5 2. Da6 c4/Kd4 3. Dd6/Dd3#
1... Ke3 2. Da3+ 3. Dd3#
Miniatur mit Y-Flucht des schw. Königs.






Siegbert Tarrasch
* 5. März 1862 Breslau   † 17. Februar 1934 München
Beigesetzt auf dem Münchener Nordfriedhof.

Fotos erhalten von Andreas Saremba.




Tarrasch-Biograf Wolfgang Kamm am Grab von Tarrasch











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