Ankündigungen

 



Publikationen unserer
Mitglieder

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Udo Güldner


Eines unserer jüngeren Mitglieder macht sich um die regionale Schachhistorie in Franken verdient – die von Udo Güldner zusammengestellte Chronik des Schachclub Forchheim (2002) ist nicht nur vom Umfang (> 430 S.) beeindruckend. Übrigens: Rudolf Glenks Aufsatz ist auch in dieser Chronik wiedergegeben. (M.N.)










Guy Van Habberney

Diese Gemeinschaftsarbeit von Kassenprüfer und Chairman ist zweifellos eine "Rosine im Kuchen" der Schachbibliografien, denn die akribische Erfassung der gesamten belgischen Schachliteratur paart sich hier mit einem erlesenen Farbdruck, der seine Wirkung vor allem über die zahllosen Abbil-dungen entfaltet. Viele (farblich unterlegte) Infokästen zu wichtigen Autoren, Fotos von Schachpersönlichkeiten, eine Zuordnungstabelle (zu L/N und Cleveland) und ein Namensindex vervollständigen ein Werk, das zum Pflichtbestand für jeden biblio-grafisch interessierten Schach-freund gehört.

Hier der Eintrag zu Henri Serruys mit dessen früherer Publikation.
(R.B., III 2012)






Rückseite Schutzumschlag
(bzw. Softcover-Ausgabe)


Selbstverlag, Antwerpen, 2011
157 S., 24 x 16 cm
Kartonierte Ausgabe: 200 Ex.
Gebundene Ausgabe (Bild rechts):
50 Ex.












Ausführlicher präsentiert
sich Tim Harding mit seinen
schachlichen Aktivitäten
aus Vergangenheit und
Gegenwart auf
Dr Timothy Harding's Homepage.

Tim Harding

Tim Harding gehört zu den fleißigsten Autoren unter unseren Mitgliedern, wobei er sich von der etwas kurzlebigen Eröffnungsliteratur zum gehaltvollen und unterhaltsamen Genre der Fernschach-Partiesammlungen und Fernschach-Geschichte verlagert hat. Ebenfalls vorbildlich sein Chess Mail, das leider nur bis zur Januar-Ausgabe 2006 erschienen ist. (M.N.)



Tim Hardings letztes Werk, 2011 bei McFarland erschienen, basiert teilweise auf seiner Doktorarbeit (über die Geschichte des Fernschachs), die er 2009 am Trinity College Dublin abschloss. Mehr Informationen zu diesem vielfach hoch gelobten Buch finden Sie auf seiner Webseite, einschließlich eines Radio-Interviews, das der Autor kürzlich über sein Werk gab.

Inzwischen hat Tim Harding bereits ein neues Buchprojekt in Angriff genommen, siehe hierzu den Eintrag in Aktuelle Buchprojekte unserer Mitglieder (im Mitgliederbereich).
(R.B., im Juli 2011)






 




Rückseitentext
John S. Hilbert

Eine außergewöhnliche Biographie hat uns John S. Hilbert mit Shady Side beschert. Die vom Autor eindrucksvoll aufbereitete Vita eines schach-spielenden Kriminellen (oder kriminellen Schachspielers) bietet faszinierenden Lesestoff für die Schachfans. Die überaus gute Quellenlage (Archiv Dale Brandreth) hat wesentlich zum Gelingen des Werks beigetragen, das generell von der Kritik hervorragend bewertet wurde. (R.B.)

Weitere Links zum Buch/Rezensionen:

Ein Essay von John Hilbert -
Norman Tweed Whitaker and the Search for Historical Perspective: A Tale Full of Genius and Devil

Rezension von John Donaldson

Taylor Kingston: Detailing the Irredeemable, or, Good Book about a Bad Man

Ergänzend geben wir eine Liste von John Hilberts Publikationen (erstellt von ihm selbst).










Martin Frère Hillyer

Ein sehr attraktives Buch, das einen wertvollen Beitrag zur amerikanischen Schach-geschichte des 19. Jahrhunderts leistet, legt unser US-Mitglied aus Ohio vor. Wie der Name des Autors bereits suggeriert, ist er ein Nachfahre (Urgroßenkel) von Thomas Frère (1820-1900), sein Werk somit auch ein Stück Ahnenforschung zur eigenen Familie. Die Verdienste von Thomas Frère um die Entwicklung des Schachs in den USA, vornehmlich in New York City, sind hier erstmals in aller Vollständigkeit dokumentiert und gewürdigt worden.
Frère war u.a. Sekundant von Steinitz bei seinem ersten WM-Kampf gegen Zukertort, und er war ein guter Freund der amerikanischen Schachlegende Paul Morphy – das erste Buch über Morphy stammt aus seiner Feder.
(R.B., IV 2012)

Information des Verlags


Rezensionen:

Rick Kennedy bei Chessville
John Donaldson bei Jeremy Silman









Owen M. Hindle

In der Welt der Schachhistoriker, aber auch der Schachspieler hat der Name Owen M. Hindle einen guten Klang – ein britischer Meisterspieler (Teilnehmer an den Schacholympiaden 1964 und 1966) und Autor mehrerer Schachbücher. Die lesenwerte Biographie von Cecil De Vere ist ein Gemeinschaftswerk mit Bob Jones. (M.N.)



Buch-Rückseite











Schach-Aktiv 12/1984
Karl Kadletz

Unser österreichisches Mitglied Karl Kadletz aus Leobendorf bei Wien kann auf zahlreiche historische Arbeiten und Rezensionen zurückblicken, allerdings bislang nur einen Beitrag zur Schachgeschichte - einen schönen Übersichtsartikel im "Archiv der Geschichte der Naturwissenschaften" über Wolfgang von Kempelen, den er uns als Sonderdruck verfügbar machte. Über seinen im Schach-Aktiv 12/1984 erschienenen Beitrag zum "Türken" scheint Herr Kadletz nicht ganz so glücklich - Preßburg wurde da zu Preßbaum (ein Vorort von Wien) ... (M.N.)









Katalog 42. Versteigerung

Das Auktionshaus Klittich-Pfankuch – in erster Linie Vater Roger und Sohn Dr. Karl Klittich zeichnen verantwortlich für eine ganze Serie von Auktionskatalogen, die hervorragende Beschreibungen und Darstellungen der ausgebotenen Schachliteratur (und sonstiger Sammlerstücke) bieten. Erstmalig nennenswerte Anteile an Schachliteratur wies die 23. Auktion des Jahres 1993 aus – mittlerweile sind die Auktionen in Braunschweig das "Mekka" der Schachbuch-Sammler.
(M.N.)

Auktionshaus Klittich-Pfankuch



Katalogrückseite








William Steinitz, Chess Champion

The Steinitz Papers
Kurt Landsberger

Die Steinitz-Biographie und die nachfolgende Material-Sammlung zu William Steinitz von dessen entfernten Verwandten Kurt Landsberger gehören zu den beeindruckendsten Arbeiten, die ich in diesem Rahmen zu beschreiben habe. Vielleicht ist es auch das persönliche Treffen mit Kurt im Oktober 2003 in Düsseldorf, was diesen Eindruck noch verstärkte. Unglaublich, was dieser "Nicht-Schachspieler" über den 1. Weltmeister zusammengetragen hat und mit welcher Expertise und Liebe zum Detail dies dargeboten wird. Zwei "wunderschöne" Bücher – danke lieber Kurt. (M.N.)


K. Landsberger & M. Negele

Kurt Landsberger und Michael Negele
(Düsseldorf 2003)








Isaak M. Linder

Unter den zahlreichen schach-historischen Werken Isaak M. Linders (auch hier zusammen mit seinem Sohn Wladimir I. erstellt) habe ich einen der jüngsten und gewichtigsten (fast 2 kg) Titel ausgewählt: Könige der Schachwelt – "Terra-Sport" Moskau 2001 - Eine umfängliche Darstellung mit Dokumenten zu den Schach-weltmeistern von Steinitz bis Kramnik – dessen Kapitel ist übrigens bemerkenswert kurz ausgefallen. (M.N.)

  Könige der Schachwelt







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