Ankündigungen

 



Publikationen unserer
Mitglieder



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Das Privatleben von Schachgrössen
So spielt Ihr Schach
Tamás Erdélyi

Unser erstes ungarisches Mitglied, Dr. Tamás Erdélyi aus Kecskemét, hat in seinem Verlag "Caissa Chess Books" in den letzten Jahren jede Menge Schachliteratur herausgebracht. Vieles davon handelt Eröffnungen ab, aber es gibt auch etliches, was uns Sammler und Historiker stärker interessiert, so z. B. Bücher über Capablanca und Morphy. (M.N.)







Calle Erlandsson

Fernschach ist ein Schwerpunkt unseres schwedischen Freundes Calle Erlandsson – diese Serie fasste die Partien der schwedischen Fernschachmeisterschaften von ca. 20 Jahren ansprechend zusammen. (M.N.)






Joel Lautier joue et gagne
Alain Fayard

Alain Fayard lebt in Rom, ist aber ein waschechter Franzose, ein starker Schachspieler und begeisterter Sammler von Schachliteratur. Er war bis Mitte der neunziger Jahre Redakteur von "Europe Echecs" und hat sich leider mit seiner Biographie über Joël Lautier (1993), wie es scheint, jede Menge Ärger (und eine Klage) wegen eines angeblichen Verstoßes gegen das "Urheberrecht" eingehandelt. Letztlich wusste der Verlag Bernard Grasset sich nicht mehr zu helfen und nahm die Gesamtauflage vom Markt. Eine unerfreuliche Geschichte, die unser Freund am liebsten vergessen mag - sein Buch wurde dadurch zur sammlerischen Rarität.
(M.N.)








Vlastimil Fiala

Vlastimil Fiala ist Professor für politische Wissenschaften – und ein absolutes Phänomen, was seinen publizistischen Fleiß betrifft. Reprints aus Olmütz stehen mittlerweile vermutlich im Buchregal jedes unserer Mitglieder. Mit seiner Zusammenstellung „Cologne 1898“, dem 11. Deutschen Schach-Kongress, wurde eine schmerzliche Lücke in den Kongressbüchern des DSB geschlossen. Die Herausgabe der „Proceedings of International Conference of Chess Historians“ ist eine weitere „Großtat“ von Vlastik (zusammen mit Stanisław Sierpowski), enthalten sind u.a. Aufsätze unserer Mitglieder Harald E. Balló, Isaak M. Linder, Tomasz Lissowski, Jean Mennerat, Alessandro Sanvito, Ulrich Schädler und (natürlich) Kenneth Whyld – The White-Lasa Papers. (M.N.)









Eric Fisher

Immer wieder erfreulich festzustellen ist, wie viele unserer Mitglieder kleine, aber wertvolle Schriften zur Schachgeschichte verfasst haben. Ein besonderer Fund dieser Art sind zwei kleine Broschüren, verfasst von unserem Freund Eric Fisher aus Hull, England, der soeben das 7. Lebensjahrzehnt vollendet hat. Wahrscheinlich hat Eric noch mehr solcher Raritäten zur britischen Schachgeschichte als Vereinszeitung des Hull Chess Club herausgebracht. (MN)










Richard Forster

Richard Forsters Erstlingswerk (in Buchform) über den englischen Schachmeister Amos Burn hat nach seinem Erscheinen die vielfachen Erwartungen noch übertroffen und auch bei allen ernstzunehmenden Rezensionen ein überragendes Echo ausgelöst, Beispiele finden Sie auf der Website des Autors, in KARL 4/04 oder in NiC 8/2004, wo sich Hans Ree auf fast 4 Seiten dieser Biographie widmet ("Quiet, but with a Revolver"). Sein in jeder Hinsicht gewichtiges Werk wird sich hoffentlich in den Regalen vieler Schachfreunde wiederfinden. (R.B.)
Amos Burn
Weitere Publikationen:
Schachgesellschaft Zürich 1809 bis 2009. Eine helvetische Schachgeschichte in zwei Jahrhunderten mit einem Turnier- und Personenlexikon (Zürich, 2009).
Hierzu die Artikelserie von Dr. Richard Forster & Dr. Christian Rohrer bei ChessBase - Der älteste Schachklub der Welt: Teil I (1809-1914), Teil II (1914-1945) und (nur in Englisch) Teil III (1945-1961) / Teil IV (1975 bis heute)

(als Herausgeber:)
Paul Müller-Breil, Erwin Voellmy (Zürich, 2005) - siehe www.chesshistory.com.

Mit Stefan Hansen und Michael Negele: Emanuel Lasker. Denker, Weltenbürger, Schachweltmeister (Berlin, 2009) - siehe Lasker-Monographie.








Albert Frank

Es ist nahezu 40 Jahre her, dass Albert Frank an einer Highschool in Kisangani (Zaïre) mit Unterstützung von Dr. Max Euwe eine Studie zur Psychopädagogik des Schachs durchführte. Es ging um die Frage, ob das Erlernen des Schachs einen positiven Einfluss auf die Entwicklung numerischer und verbaler Fähigkeiten ausübt, das Ergebnis seiner Untersuchung hat Albert Frank in seinem Buch von 1978 festgehalten. Eine Zusammenfassung können Sie online nachlesen, und das Buch selbst ist inzwischen auch als elektronische Ausgabe erhältlich, siehe www.lulu.com/product/ebook/....
(R.B., III 2012)










100 Jahre Bochumer SV 02
Hans-Jürgen Fresen

Der bekannte Bochumer Spitzensammler Hans-Jürgen Fresen hat diverse Spezial-Sammelgebiete, zu ihnen gehört auch eine Kollektion von Festschriften und Chroniken deutscher Schachklubs. Für seinen eigenen Verein hat er seinerzeit selbst zur Feder gegriffen, und die von ihm in der abgebildeten Festschrift präsentierte Vereinschronik ist das Ergebnis langer und akribischer Recherchen in zahlreichen Archiven und Bibliotheken. Der Erfolg seiner Bemühungen kann sich sehen lassen, denn die vielfach gewonnenen Erkenntnisse machten es erforderlich, die früher formulierte Gründungsgeschichte des Bochumer SV 02 völlig neu zu schreiben. (R.B.)

Weitere Publikationen:
(mit Norbert Fieberg) 80 Jahre Schachbezirk Bochum 1926-2006 / Festschrift (Bochum, 2007) >> Abbildung / Inhalt
(mit Ralf Binnewirtz) Der Tradition verpflichtet ... (Venedig, 2008)







Urs Frischherz

Dass unser Schweizer Sammlerfreund eine gediegene Website über Schachliteratur pflegt, ist vielen von uns bekannt. Mir völlig neu war, dass sich sein pädago-gischer Beruf auch in der Schachausbildung dokumentiert hat - eine überraschende Ergänzung unserer bisherigen Auflistung. (M.N.)
Schachspielen - leicht gelernt







El Regreso de Francesch Vicent
José Antonio Garzón

Ein außergewöhnlicher schachhistorischer Coup ist unserem "Mann in Valencia" gelungen, denn José A. Garzón hat den verschollen geglaubten Wiegendruck des Francesch Vicent – das Libre dels jochs partitis dels scachs en nombre de 100 erschien vor über 500 Jahren (1495) eben in Valencia – in einem italienischen Manuskript ausfindig machen können. Sein neuestes Werk über die Entstehung und Ausbreitung des modernen Schachs ist mit dieser und weiteren "Ausgrabung(en)" verknüpft und zudem in einer prächtig ausgestatteten und bebilderten Ausgabe erschienen. Sicher wird schon mancher ungeduldig auf die englische Fassung des spanischen Erstdrucks warten ...
(R.B.)

Weitere Publikationen:
En pos del incunable perdido. Francesch Vicent:
Llibre dels jochs partitis dels schachs, Valencia, 1495 (Valencia, 2001)
Estudio del tratado ajedrecístico de Luca Pacioli (Valencia, 2007) >> Abbildung
(Koautor:)
Govert Westerveld, La reina Isabel la Católica: su reflejo en la dama poderosa de Valencia, cuna del ajedrez moderno y orígen del juego de damas (Valencia, 2004)








Dirk Jan ten Geuzendam

Dirk Jan ten Geuzendam, einer der beiden Hauptredakteure des Magazins New In Chess, gilt unter Experten als der beste Interviewer in der Schachwelt. Seine besondere Kunst manifestiert sich darin, dass selbst zurückhaltende oder medienscheue Schachgrößen vor seinem Mikrofon erstaunlich mitteilsam werden. Dieser 2006 erschienene Band versammelt 30 Interviews von bekannten Schachmeistern aus dem zurückliegenden Zehnjahreszeitraum, wobei Kasparow gleich fünf Mal vertreten ist.
(R.B., III 2012)

Rezensionen:
Jeremy Silman auf seiner Homepage
Harry Schaack in KARL
Taylor Kingston im ChessCafe
John Watson auf TWIC










Steve Giddins

Mit seinem jüngsten Werk (erschienen Februar 2012) hat sich unser Mitglied aus Rochester einer gemeinhin als "trocken" angesehenen Materie angenommen, aber seine sorgfältig ausgesuchte und trefflich kommentierte Auswahl von 50 hochkarätigen Endspielen bietet dem Leser eine instruktive und zugleich sehr unterhaltsame Lektüre. Lesen und hören Sie mehr im Klappentext bzw. im Sneak Preview-Video; außerdem eine kurze Rezension auf der BCM-Website.
(R.B., III 2012)



Inhalt des Buchs.








Tony Gillam

Wer kennt nicht "The Chess Player, Nottingham" – mittlerweile eine "One-Man-Show" unseres Freundes Tony Gillam – „Jäger der verschollenen Partien“. Ungezählt – im wahrsten Sinne des Wortes - sind all seine Schachpublikationen; einen guten Einblick in Tonys Produktivität, aber auch in seine "Ups and Downs", gibt der Artikel von Sarah Hurst in "Curse of Kirsan, Russell Enterprises 2002", auch "CHESS, Juli 1999". Mit "Munich 1942" habe ich eine der jüngeren Arbeiten Tonys gewählt, der ich persönlich beträchtliche Bedeutung zumesse. (M.N.)








Turmtore/Kachelofenprobleme
Rudolf Glenk

Es ist immer wieder erstaunlich, welche hervorragenden Schachpublikationen von wahren Amateuren geschaffen werden – eine solche hat unser Schachfreund Rudolf Glenk mit seinen „Turmtoren und Kachelofen-Problemen“ vorgelegt. Wem dann noch, wie mir, die Gelegenheit gegönnt war, das Prachtstück in der Glenk'schen „Guten Stube“ in Forchheim zu bewundern, versteht, wie warm dem Problemfreund ums Herz werden kann. (M.N.)

Weitere Publikationen:
- Die Vereinsbibliothek Schachclub Forchheim e.V. (Forchheim, 2004)
- Hans Michael Erdenbrecher - ein nicht vergessener Problemkomponist aus Mittelfranken. (Forchheim, 2005 u. 2007) >> Abbildung (2. Aufl.)
- Herberts Lieblinge - 32 ausgewählte Schachprobleme von Herbert Engel (Forchheim, 2007) >> Abbildung
- Bericht und Lösungen zum Preisausschreiben aus der Festschrift Schwalbe-Tagung vom 05. bis 07. Oktober 2007 in Forchheim (Forchheim, 2007)
- Hinterm Schachofen. Eine Schachbibliothek zum Schmökern. Italienische Schachliteratur gesammelt, katalogisiert und kommentiert von Rudolf Glenk (Forchheim, 2008) >> Abbildung (Titelseite)
(Herausgeber:)
- mit Udo Güldner: XII. Internationale Deutsche Meisterschaft 2005 im Lösen von Schachproblemen, zugleich 29. Deutsche Meisterschaft, vom 15. bis 17. April 2005 in Forchheim. Programmheft mit Preisausschreiben (Forchheim, 2005)
- dito, Programmheft, Turnierbericht, Bericht und Lösungen zum Preisausschreiben (Forchheim, 2005)
- Schwalbe-Tagung vom 05. bis 07. Oktober in Forchheim. Festschrift mit Preisausschreiben (Forchheim, 2007) >> Abbildung








Harrie H. Grondijs

Der holländische Studienexperte Harrie Grondijs ist in seinem Fachgebiet mit zahlreichen profunden Veröffentlichungen (in Buch- und Artikelform) hervorgetreten. Zu seinen jüngsten Werken zählt No Rook Unturned. A Tour Around The Saavedra Study, das in einer Kleinauflage von nur 30 Stück erschienen ist. Wie der Untertitel schon andeutet, ist dieses Buch vollständig der berühmten Saavedra-Studie gewidmet – eine ausführliche Rezension und Würdigung dieses faszinierenden Werks lieferte Günter Büsing in Die Schwalbe (Nr. 207, Juni 2004, S. 469-470). Bemerkenswert ist, dass dieses Buch weitere Forschungen über die Frühgeschichte des Hilfsmatts ausgelöst hat, Rezensent und Autor haben diese kurz darauf in einem gemeinsamen Artikel präsentiert (Günter Büsing und Harrie Grondijs: Die dritte Erfindung des Hilfsmatts; in: Die Schwalbe 209, Okt. 2004, S. 537-542).
(R.B.)


Hier eine Liste von Harrie Grondijs' Publikationen (Update 16.03.2010).




 
No Rook Unturned

Rijswijk: Selbstverlag, 2004.
361 S., geb.





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