Ankündigungen

 




Unterwegs zu "mystischen Orten":
Vom jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee
zum Schloss Kórnik



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Mit der gemeinsam mit Andreas Saremba entwickelten Idee, das Herbst-Treffen der Ken Whyld Association (20.10.-22.10.2006) zusammen mit der Emanuel-Lasker-Gesellschaft in Berlin durchzuführen und dies mit einer anschließenden Fahrt nach Polen zu verbinden, konnte ich mich rasch anfreunden. Zum einen war dies ein willkommener Anlaß, etliche der am Lasker-Biographie-Projekt beteiligten Autoren und Forscher nochmals zusammenzubringen, zum anderen konnten wir unserem "Jungmitglied", der Bibliothek im Schloss Kórnik, und damit der Hinterlassenschaft eines der bedeutendsten Schachforscher des 19. Jahrhunderts, Tassilo von Heydebrand und der Lasa, einen "Antrittsbesuch" abstatten.

Als dann zusätzlich die von Ralph Schiffmann und anderen Berliner Schachfreunden gestiftete Gedenktafel für Jean Dufresne am Freitagnachmittag eingeweiht werden konnte, war ein durchaus attraktives Programm zustande gekommen.
Mit der folgenden Zusammenstellung möchte ich alle übrigen Schachfreunde an diesem gelungenen Wochenende teilhaben lassen. Mein Dank gilt den fleißigen Fotografen, den Berliner Gastgebern - insbesondere Susanna Poldauf und ihren Helfern sowie Andreas Saremba für die Organisation des Treffens in Weißensee, aber natürlich auch Ralph Schiffmann für seine Großzügigkeit.
Meinen polnischen Freunden, Maria Łuczak, Dr. Kazimierz Krawiarz und ihrem Team von der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Kórnik gilt unser Dank ebenso wie Tomasz Lissowski, der diesen Besuch durch seine Vermittlung möglich machte.
Last not least: Großes Dankeschön an Ralf Binnewirtz, unermüdlicher "Meister des Netzes".
(Unseren kurzen Vorbericht zu diesem Wochenende finden Sie im Archiv.)



Jüdischer Friedhof in Berlin-Weißensee
(Nachmittag 20.10.2006)



R. Schiffmann am Dufresne-Grab


Ralph Schiffmann neben dem Grabstein von Jean Dufresne (1829-1893), der nun mit einer schönen Gedenktafel geehrt wird. Der jüdische Friedhof in Weißensee ist mit 115000 Gräbern der größte Westeuropas.



Andreas Saremba zitiert aus seiner schönen Dufresne-Biographie.
Rechts erkennt man Frank Hoppe, den Webmaster des BSV, zu dessem schönen Beitrag über diese Aktion folgender Link (allerdings nur in Deutsch) führt: www.berlinerschachverband...
Gedenkworte von A. Saremba



Gruppe am Grab
Trotz Nieselregens lauschen die Gäste den Ausführungen: Man erkennt ganz vorne Herrn Seppelt mit Frau, dann P.W. Wagner, T. Gillam (leicht verdeckt), M. Negele, R. Binnewirtz, S. Augustat und H. Fietz.



Nun versammelt sich die "Gemeinde" um die Stele zu Ehren Paul Lasker-Schülers (1899-1927), des Sohnes von Else Lasker-Schüler. Berthold Lasker (1860-1928), der ebenfalls auf diesem Friedhof beerdigt ist, überlebte ihn um ein Jahr, seine Vaterschaft wurde von der mit ihm von 1894-1903 verheirateten Künstlerin stets in Abrede gestellt.
Grabstele von Paul Lasker-Schüler



  Grab Berthold Lasker Das Grab von Dr. Berthold Lasker.
Die Inschrift ist leider schlecht lesbar - die hebräischen Schriftzeichen bedeuten: "Möge seine Seele eingebunden sein in den Bund des Lebens"




"Emanuel Lasker (Gesellschaft) trifft Ken Whyld (Association)"
im Leuschnerdamm 31
(Abend 20.10.2006)


E. Meissenburg & R. Binnewirtz
Egbert Meissenburg, der erfreulicherweise die Erstellung einer Lasker-Bibliographie für unser Projekt übernehmen wird. Daneben Ralf Binnewirtz, dessen Beitrag sich mit Laskers wenigen Problem-kompositionen beschäftigt.


Die "Delinquenten" Tony Gillam, Toni Preziuso und Michael Negele in gespannter Erwartung des "Lasker-Abends" - im Vordergrund das ubiquitäre Aufzeichnungsgerät von Andreas Saremba - "Quelle etlicher Tondokumente".
Vor der Podiumsdiskussion





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