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Jubilare/Geburtstage des Monats
Juli 2006



Bisher noch nicht gewürdigt wurde in dieser Kolumne unser dänisches Mitglied Stellan Persson – dies liegt einfach daran, dass uns sein Geburtstag noch nicht so lange bekannt ist. Dafür kann der gebürtige Schwede gleich mit einem echten Jubiläum aufwarten, denn am 1. Juli hat er ganze 7 Jahrzehnte vollendet, wobei er gleichzeitig auf rund "60 Jahre im Dienste Caïssas" – wie er sich selbst ausdrückte – zurückblicken kann. Sein Einstieg ins Schach fand nämlich bereits mit 9 Jahren statt, mit 12 trat er einem Schachklub bei (dem Malmö AS), und mit 19 war er Bezirksmeister von Skåne. Der nationalen Meisterklasse gehörte er mit 24 an, hörte dann mit 36 auf zu spielen, um professioneller Schachhändler zu werden: 1973 übernahm er das Kopenhagener Skakhuset, einen 1947 von Alberth Neess gegründeten Schachladen, den er dann bis 1998 führte.
Stellan Persson war außerdem Vorsitzender und Mitglied des Vorstands des nationalen Schachbunds (1964-67) und Schachjournalist bei Arbetet, einer der größten (ehemaligen) schwedischen Tageszeitungen. Als Verleger hat er rund 15 Bücher und Broschüren in Englisch und Dänisch herausgegeben, erwähnt sei hier nur das erste Buch weltweit über einen gewissen Garri Kasparow (1980!) und Bent Larsen – The Fighter (1978), beide von Eric Brøndum.


Inzwischen pendelt Stellan im halbjährlichen Rhythmus zwischen seinem Domizil in Göteborg und seiner zweiten Wahlheimat Mallorca – das nebenstehende Foto wurde während der Schacholympiade 2004 in Calvià aufgenommen. Auch an einem Buch aus eigener Feder will er nun arbeiten, es wird dem heute weitgehend vergessenen schwedischen Meister Inge Valfrid Johansson (8.10.1916 – 20.09.1966) aus Malmö gewidmet sein, der in der 50er Jahren seine stärkste Phase erlebte und 14 Tage vor seinem 50. Geburtstag verstarb; absehbar wird dieses Werk aber nur in Schwedisch erscheinen.
Stellan Persson

Erstmals vertreten in unserer Rubrik ist auch Eveline E. Dirksen, die nur einen Tag später ihren Ehrentag begehen konnte. Sie ist als Museums- und PR-Koordinatorin im Amsterdamer Max Euwe Centrum engagiert, wo wir schon mehrfach ihre zuvorkommende und aufmerksame Gastfreundschaft genießen durften, so anlässlich diverser Vorstandstreffen und besonders während der letztjährigen Mitgliederversammlung. Wir wünschen unserer charmanten Gastgeberin noch viele gesunde Jahre im Dienste der holländischen Schachkunst und -kultur!

Unser US-amerikanisches Mitglied David Shenk hingegen haben wir bereits vor zwei Jahren kennen gelernt, er konnte nun einen runden Geburtstag feiern – am 11. Juli wurde er glatte 40 Jahre jung. Wir freuen uns, dass er die verstrichene Zeit hervorragend genutzt hat und sein damals in Angriff genommenes originelles Buchprojekt über das Schachspiel (aus der Sicht eines Nicht- oder Gelegenheitsspielers) inzwischen sehr weit gediehen ist, ein Vorabdruck seines Werks liegt uns bereits vor und das "Endprodukt" soll am 5. September in den Handel kommen. Konzipiert für eine breite Leserschaft (auch von Schach-Anfängern oder Nicht-Schachspielern), wird es hoffentlich dazu beitragen, das (schach-)kulturelle Bewusstsein der Menschen zu erweitern und zu schärfen. Die Zeichen hierfür stehen nicht schlecht – denn wenn ein Bestseller-Autor das Thema "Schach" aufgreift, ist mit einer erhöhten Aufmerksamkeit zu rechnen. Natürlich werden wir das Buch nach Erscheinen in unserem Mitgliederbereich vorstellen – freuen Sie sich auf ein bemerkenswertes Schachbuch!

Ein "alter Bekannter" für die meisten Schachfreunde ist natürlich auch Manfred Mädler in Dresden, der am 15. Juli bereits seinen "72sten" feiern konnte. Bekannt ist ebenso, dass Manfred der älteste aktive Schachbuchhändler in Deutschland ist, und es sieht so aus, als ob er diese Auszeichnung noch viele Jahre für sich beanspruchen kann. Inzwischen ist auch der Reprint des wundervollen Vidmar-Klassikers "Goldene Schachzeiten" in der "Edition Mädler im Beyer Verlag" erschienen, den wir im letzten Jahr angekündigt hatten.
Ein Foto von Manfred aus neuerer Zeit finden Sie im ChessBase-Foto-Report über die Berliner Mannschaftsmeisterschaft (vom 30. April 2006), wo er zusammen mit seiner Frau Monika abgelichtet ist (wie immer nach unten scrollen!); ein weiteres von Manfred im Travemünder Strandkorb, der seinerzeit im Garten seiner alten Blasewitzer Villa landete.
Gelungene Anekdoten und Begebenheiten von und mit Manfred Mädler werden bei Gelegenheit auch gerne von Helmut Pfleger im Deutschen Ärzteblatt vermittelt, hier zwei Kostproben:
Unerklärliche Schönheit und Will denn keiner den Ladenhüter?




Herzlichen Glückwunsch!





PS: Alle bisherigen Geburtstagsgrüße finden Sie in unserem Archiv.





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