Ankündigungen

 




Höchstes Niveau bei bescheidener Beteiligung

Ein persönlicher Erlebnisbericht eines "alten" Europäers
aus dem "weiten Westen" der USA



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Als im September 2007 beim hervorragend besuchten KWA-Treffen in New York der Vorschlag akzeptiert wurde, sich im Herbst 2009 in San Francisco in den schönen Räumen des Mechanics' Institute zu versammeln, war ich sofort begeistert. Für mich war das dann zwar kein "Neuland", denn auf einer Dienstreise nach Berkeley (CA) hatte ich im Juli 2004 schon einmal die Gelegenheit, den dortigen Chess Club mit meinen Freunden Andy Ansel und John Donaldson zu besichtigen. [Siehe Auf den Spuren des Goldrauschs.]




Blick in den Leseraum der Bibliothek



Doch niemand konnte ahnen, dass uns nach dem schönen Treffen in Dresden 2008, wo unser zukünftiger Gastgeber uns herzlich einlud (>> Dresden 2008), eine weltweite Finanzkrise selbst die eingeschworenen Schachsammler erschüttern würde.

Denn das von John, unserem Chairman (und ehemaligem sunny-state-boy) Andy und weiteren kalifornischen Mitgliedern wie Kerry Lawless und Yakov Zusmanovich zusammengestellte Vortragsprogramm von Freitag, 9. Oktober bis Sonntag, 11. Oktober, klang vielversprechend und mit der potenziellen Teilnahme von GM Ian Rogers aus Australien qualitativ hochwertig.





Links: John Donaldson errang 1983 den IM-Titel durch ein Turnier in Lugano - das waren noch (Schach-)Zeiten!



Doch leider hagelte es aus Europa Absagen, zudem trieb ein parallel ab Montag stattfindender Oracle-Event die Hotelpreise an diesem Wochenende in unerschwingliche Höhen, was auch das Interesse in den USA nachteilig beeinflusste.
Unbeirrt durch alle Börsen- und Banken-Hiobsbotschaften (und durch zusätzliche Verpflichtungen beruflicher Natur) plante ich meine Teilnahme.
Ein günstiger BA-Flug via Düsseldorf und London war rasch gebucht, die dabei in Kauf genommene "Holz-Klasse" ein dem "Sammlerbudget" gebrachtes Opfer.
Am Ende kann ich nur sagen: Es war ein angenehmer Flug mit überraschend gutem Service, nur etwas langweilig ...


Auf dem SFO wurde ich dann am Donnerstag-nachmittag (für mich natürlich um 1 Uhr nachts) mit etwas Verzögerung von meinem Freund und unserem Vor-Ort-Organisator John Donaldson in Empfang genommen, der mittlerweile auch den aus Amsterdam eingeflogenen Jurgen Stigter mit reichlich Gepäck (aus Delaware von Dale Brandreth kommend) eingesammelt hatte.





Blick vom Coit Tower auf das imposante Häusermeer von San Francisco



Mit dem vom letzten Besuch vertrauten BART (Bay Area Rapid Transport) ging es zur Powell Station in Downtown SF, wo Jurgen und ich uns nach längerer email-Beratschlagung mit John im Handlery Union Square Hotel einquartiert hatten. (>> Scan rechts, zur Vergrößerung anklicken.)
Super-zentral gelegen, für mich der erste Aufenthalt "am Puls" einer der schönsten Städte der Welt.


Dass es dann von Freitag- auf Samstagnacht zu "lebhaft" wurde und dies zu einem "Complaint" führte, wurde ebenfalls vorbildlich "US-customer-service-like" erledigt: Die letzte Nacht gab's dann ohne Murren 80 US-$ preiswerter, mein mit besserem Nachtschlaf (weil Jetlag-frei) gesegneter Zimmergefährte hat sich mächtig darüber gefreut, für mich war die "morning-session" unseres KWA-Treffens sehr "anstrengend", wie einige Bilder beweisen werden.

Davon war Donnerstagnacht noch nichts zu merken, denn nach einem schönen Dinner mit John und Jurgen fielen mir sowieso nach einem 28-Stunden-Tag die Augen nur noch zu.





Ein swimming pool im Innenhof des Hotels lädt zur Erfrischung ein,
links hinten lag unser zweites, sehr ruhiges Zimmer.




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