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Günter Cießows Reminiszenz
an Felix Dueball





Bisweilen muss der interessierte Schachforscher auch bereit sein, Nebenpfade zu betreten. So ist es mir bei einem Besuch unseres Mitglieds Thomas Lemanczyk gelungen, einen Einblick in die mir nur vom Titel her bekannte Biographie zu gewinnen, die 2008 von Günter Cießow aus Berlin herausgegeben wurde.






Felix Dueball ist Stammvater einer ganzen Dynastie von Schach- und Go-SpielerINNen, das Buch von Herrn Cießow zeigt die ganze Familien- und Go-Geschichte auf.
So war der Solinger Jürgen Dueball, der vor einigen Jahren verstorben ist, ein Enkel von Felix Dueball und ebenfalls ein ausgesprochener Go-Experte.




Rückseite des Buch-Einbands - zum Vergrößern auf das Bild klicken!




In dem von Cießow mit viel Hingabe erstellten Buch entdeckte ich unter anderem ein wunderschönes Foto von der Berliner "Finkenschaft", also der Schachabteilung der Berliner Freien Studentenschaft. Das Bild stammt nachweislich aus dem Jahr 1902 - einige der Abgebildeten wurden später bekannte Größen in der Schach-, aber auch in der Go-Szene.




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Felix Dueball steht mittig (durch den Pfeil gekennzeichnet).
Welcher spätere Großmeister ist hier mit noch vollem Haupthaar zu entdecken?
Welche dann auch kahlhäuptige Fernschach-Größe ist ebenfalls noch recht jugendlich behaart zu identifizieren. (Hier wohl als Gast aus München.)
In der Mitte sitzend der damalige Vorstand des Sommersemesters - dazu sei auf die Akademischen Schachblätter, Mai 1902, S. 43 verwiesen.

Kleine Hilfe: Etliche Hinweise finden sich natürlich in der jüngst erschienenen Lasker-Monografie.

Das Buch ist selbst für Schachsammler von Interesse, denn kein geringerer als Emanuel Lasker gehörte ebenfalls (später) zur Berliner Go-Szene.

Kontakt zu Autor und Herausgeber: Ciessow-g@versanet.de
Preis 18.- EUR + Versand (Softcover, 105 S. + 67 S. Anhang mit Dokumenten)



(Michael Negele)




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