Zum diesjährigen regionalen KWA-Treffen hatten sich knapp 20 Teilnehmer
in der österreichischen Hauptstadt eingefunden, die natürlich
für ein Treffen von Schach-Historikern prädestiniert erschien,
war diese Metropole doch für über ein halbes Jahrhundert (ca.
1880 bis 1938) ein europäisches Schachzentrum von herausragender
Bedeutung. Nicht von ungefähr hatte seinerzeit die Zeitschrift KARL
der glanzvollen schachlichen Vergangenheit der Donaumetropole mit einem
Schwerpunktthema Rechnung getragen (in Heft 2/2009).
Unsere international zusammengesetzte Gruppe, die noch von Wiener Gästen,
Ehefrauen und Begleitpersonen ergänzt wurde (siehe Gruppenfotos),
traf sich zunächst im Haus
des Schachsports, dem Vereinssitz des Wiener Schachverbands, der als
Tagungsort für das Treffen vorgesehen war. Organisatorisch betreut
wurden wir von den beiden Vizepräsidenten des Verbands, René
Schwab und Johann Pöcksteiner (Vorstand),
der erste führte uns zu Beginn auch durch die Räumlichkeiten.
Die
Hofbibliothek mit der Reiterstatue von Joseph II. |
Am Nachmittag stand der Besuch der Hofburg auf dem Programm, dort wurde
zunächst die Sammlung von Handschriften und Alten Drucken
(HAD)
der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) besichtigt. Fachkundige
Unterstützung erhielten wir von den Herren Ernst Gamillscheg (Experte
der HAD) und Hans Petschar (Direktor des Bildarchivs und der Grafiksammlung
der ÖNB), die uns eine Reihe von mittelalterlichen Handschriften
und Traktaten vorstellten.
Chairman (Guy Van Habberney) und Gastgeber (Karl
Kadletz) |
Prof.
Darko Pleća war aus Belgrad angereist. |
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Ein Buch in mittelhochdeutscher Sprache über Schach
und andere Brettspiele. |
Alessandro
Sanvito offenbar in seinem Element ... |
Die nachstehenden Bilder geben einen Eindruck vom
Prunksaal der ÖNB, der gerade die Ausstellung "Juden,
Christen und Muslime. Interkultureller Dialog in alten Schriften"
beherbergte.
Weitere Details zu dieser wunderschönen Bibliothek im Barockstil
sind auf der zugehörigen Website www.onb.ac.at/prunksaal.htm
(mit virtueller Rundschau) zu finden.
Fachkundige Erläuterung der Deckenfresken durch Karl Kadletz. |
Kuppelfresko des Prunksaales |
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