Ankündigungen

 




Wiedergeburt eines Wunderwerkes


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Diener Anthon
Danach trat mit Unterstützung des Kempelen'schen Dieners Anthon (prachtvoll vom Schauspieler Heiko Grosche – einem bekannten Morgenstern-Interpreten – dargestellt) der Hauptakteur in Aktion – das sei durch etliche Fotos dargelegt.


Der Vorhang öffnet sich, das Spiel beginnt ...
Auftritt des Türken


Das Spiel beginnt Der Schauspieler Heiko Grosche als Diener Anthon assistiert dem "Türken" bei der folgenden Partie.


Michael Barz vom Paderborner Schachklub betrachtet skeptisch die wilde Königsgambit-Stellung.
Der Türke am Zug


Auditorium

Das Publikum ist sehr gespannt,
darunter auch unser Webmaster,
Dr. Ralf Binnewirtz.




Elektronische Brett

Schachlich war die dargebotene Partie
eher ein gelungener Scherz ...
Partie


Die Remispartie gegen den 1. Vorsitzenden des Paderborner Schachklubs „Blauer Springer 1926“, Herrn Michael W. Barz [1] machte zwar einen etwas „künstlichen“ Eindruck, aber immerhin traf der Mensch ja auf einen „Wiedergänger jener Maschine“, die angeblich Cartwright beim Bau des mechanischen Webstuhls und Babbage zur Konzeption seiner mechanischen Rechenmaschine inspirierte.

1770 spielte „der Türke“ vor den Augen Maria Theresias seine erste Partie, 1854 verbrannte er nach einer Endlos-Tournee durch Europa und die USA etwas angestaubt und vergessen im (chinesischen) Museum in Philadelphia. Das Innenleben des schachspielenden Apparates war eines der bestgehüteten Geheimnisse der damaligen Zeit – kein Aufklärer, weder der geballte Scharfsinn der Pariser Akademie (1783) noch Edgar Allan Poe, der den Türken 1835 beobachtete, durchblickte die geniale Konzeption des Wolfgang von Kempelen.




[1] Leider müssen wir mitteilen, dass Michael Wolfgang Barz bei einem Motorradunfall im August 2004 tödlich verunglückte, er wurde nur 41 Jahre alt.
(RJB, im Januar 2005)






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