Ankündigungen

 




Publikationen unserer
Mitglieder

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Carlo Alberto Pagni (†)

Die Geschichte des Fernschachs liegt Prof. Pagni, dem Gehirnchirurgen im "Unruhestand" aus Turin, jetzt in Mailand lebend, besonders am Herzen, zahlreiche seiner Publikationen belegen dies. Ganz besonders gefällig erscheint mir die Zusammenfassung seiner drei Werkchen aus 1994-1997 in "Scacchi senza Quartiere", das der rührige Verlag "Caissa Italia editore" im Jahr 2004 herausbrachte. Mittlerweile hat unser Freund Romano Bellucci eine Ergänzung als Band 4 der "Correspondence Chess Matches between Clubs 1823-1899" herausgebracht (Scacchi e Science Applicate 2006). (M.N.)
Scacchi senza Quartiere








Stellan Persson

Mit dieser historischen Enzyklopädie hat unser dänisches Mitglied und Betreiber des Skakhuset sein Lebenswerk über "eine Goldene Epoche" herausgegeben: Auf 480 Seiten berichtet er über das Schachleben in Südschweden und Kopenhagen und überspannt hierbei einen Zeitraum von 87 Jahren (1922-2009). Insgesamt 434 Partien sind in diesem Werk enthalten, das der Autor selbst auf 3 Seiten (in Deutsch) näher vorgestellt hat.
(R.B., IV 2012)










Toni Preziuso

Unser Schweizer Schachfreund Toni Preziuso hat sich etliche Jahre schach-publizistisch betätigt, zunächst (von Januar 1992 bis Juni 1995) als „Chefredaktor“ des Schweizer Schach-Magazins, des Organs des Schweizerischen Arbeiter-Schachbundes (SASB). Mit der Fusion von SASB und Schweizerischem Schachverband SSV vereinigten sich die beiden Verbandsorgane zur neuen SSZ, der Schweizerischen Schachzeitung – auch hier hat Toni noch bis ca. Mitte 1997 in der Chefredaktion mitgewirkt (zusammen mit Markus Angst). Besondere Wertschätzung fanden seine Partieanalysen, die wegen ihrer guten Verständlichkeit auch schwächeren Spielern zugute kamen. (R.B.)
Schweizer Schach-Magazin

Das letzte erschienene Heft der SSM
(Nr. 6, Juni 1995)










Martin Ramsauer

Wahrhaft wunderschöne Bücher schafft unser Mitglied Martin Ramsauer, denn es gehört zu seinem Beruf als Buch-Restaurator, daran Gefallen zu haben. Nach seinem Erstling "Weihnachtsbäume im Schachproblem" (2003) gibt es nun (2007) ein neues Stück aus seiner Werkstatt, in Leinen gebunden und mit attraktivem "Zusatzdesign" auf der Vorderseite: Bogoljubows Schachecke in der "Badischen Illustrierten Zeitung" 1946-51 ist als Nachdruck in limitierter Auflage (50 Ex.) erschienen, damit ist eine weitgehend unbekannte und lange Zeit inkognito geführte Schachspalte aus den Nachkriegsjahren wieder zugänglich geworden. Der Inhalt kommt eher unerwartet, denn "Bogol" entpuppt sich vornehmlich als Problemkolumnist und zudem als gelegentlicher Komponist.
(R.B.)

Badische Ill. Ztg. Schachecke 1946-51










Endspielstudie zw. Theorie & Artistik
Jan van Reek

Dieser liebevoll ausgestattete Band vereinigt 3 Werke des Autors in deutscher Übersetzung: Miniaturen / Schachfiguren in der Endspielstudie / Die ultramoderne Endspielstudie; mit einem Geleitwort von Harrie Grondijs (Koblenz 1993; 238 S.). Jan van Reek hat zahlreiche Bücher über Endspielstudien verfasst und herausgegeben, mehr über ihn erfahren Sie auf seiner Homepage. (R.B.)

 










Rudolf Reinhardt (†)

Das in vorzüglicher Ausstattung erschienene Buch des Nimzowitsch-Forschers Rudolf Reinhardt dokumentiert das Spätwerk von Aaron Nimzowitsch und füllt damit eine zuvor lange bestehende Lücke in der schachhistorischen Literatur. Leider war es dem Autor nicht mehr vergönnt, sein Vermächtnis an die Schachwelt zu erleben; nach Jahrzehnten akribischer Recherche und Vorbereitung hat er sein Manuskript nicht mehr gänzlich vollenden können. Dem Verlag Arno Nickel ist es wesentlich zu danken, dass dieses als Fortsetzung zu "Mein System" gedachte Werk doch noch 2010 erschienen ist.
(R.B., III 2012)




Text verso



Edition Marco, Berlin
Hardcover, 408 S.

Leseprobe
(3,3 MB)



In memoriam
Rudolf Reinhardt








Leonard R. Reitstein

Wer sonst als Leonard R. Reitstein, der langjährige "Mr. Chess" Süd-Afrikas, wäre dazu berufen gewesen, eine Schach-Chronik des bedeutendsten afrikanischen Schach-Landes vorzulegen? Das großformatige Buch ist liebevoll ausgestattet mit zahlreichen Fotos, Abbildungen und Diagrammen, und es berücksichtigt alle Bereiche des südafrikanischen Schachgeschehens von seinen Anfängen bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges. Wir können nur hoffen, dass sich ein Nachfolger finden wird, der die jüngere Schachgeschichte dieses Landes ebenso unterhaltsam und reichhaltig dokumentiert wie es in diesem Band für die Frühgeschichte geschehen ist. (R.B.)
A History of Chess in South Africa


Selbstverlag
Cape Town 2003
216 S., kartoniert,
ISBN 0-620-298929-4










Storia degli scacchi in Italia

Antonio Rosino

Antonio Rosino hat sich gemeinsam mit dem bekannten Schachhistoriker Adriano Chicco der italienischen Schachgeschichte von deren Anfängen bis zur Gegenwart angenommen, das umfängliche Ergebnis Storia degli scacchi in Italia mit 639 Textseiten wurde 1990 der Schachöffentlichkeit vorgelegt. Zahlreiche Bildtafeln sowie Kapitel zu Fernschach und Problemschach (von Oscar Bonivento) und eine Partienauslese bereichern diese wertvolle Abhandlung. (R.B.)










Eric Ruch

Eric Ruch legt hier den ersten Band einer umfassenden Fern-schach-Geschichte vor und folgt damit einer alten Anregung von Eduard Dyckhoff ["Wer schreibt uns die Geschichte des Fern-schachs?"]. Die enthaltenen über 70 Partien aus dem Zeitraum 1804 bis 1840 (einzelne gespielt bis 1843) sind überwiegend mit zeitgenössischen Kommentaren sowie zahlreichen Diagrammen versehen. Ein 16-seitiger Anhang mit s/w-Illustrationen (reproduziert sind alte Briefe und Seiten aus Büchern) ergänzt das Werk, dessen englische Ausgabe wir hoffentlich auch bald erleben dürfen.
(R.B., III 2012)




Text verso



EDITIONS feenschach - phénix
chess FEE=NIX history II.f - 2010
printed by -be- à aix-la-chapelle

Paperback mit Fadenheftung
320+XVI Seiten
Auflage: 500 Exemplare

Inhalt










Myron Samsin

Wie der Rückseitentext dieses Buches ausweist, widmet sich dieser Band der "Tübinger Beiträge" verschiedenen Theorien zur Entstehung des Schachspiels. Koautor Myron Samsin verfolgt in seinem Beitrag "Pawns and Pieces: Towards the Prehistory of Chess" einen interessanten theoretischen Ansatz: die Verschmelzung des altgriechischen Brettspiels Petteia/Poleis mit einem indischen (Chaupur-ähnlichen) Rennspiel zu einem Urschach, welche sich im post-alexandrinischen Kulturkreis Asiens vollzogen haben könnte. Die Plausibilität dieser Theorie wird durch die Tatsache gestützt, dass unter den griechisch-baktrischen Königen generell ein weitgehender Vermischungsprozess von indischem und griechischem Kulturgut stattgefunden hat.
(R.B.)

The Anatomy of Chess









Alessandro Sanvito

Mit Alessandro Sanvito gehört ein hervorragender Experte auf dem Gebiet der Schachhistorik und der Schachbibliographie zu unseren Mitgliedern – sein herausragendes Werk sei hier präsentiert. Überhaupt ist die italienische Schachgilde auf diesem Gebiet außergewöhnlich aktiv – ein Blick auf die Website des C.C.I. Italiano mag dies bestätigen. (M.N.)


Bibliografia italiana degli scacchi









Jean Dufresne

Andreas Saremba

Der "Erstling" unseres Software-Experten ist leider nur einem sehr eingeschränkten Publikum zugänglich - den Mitgliedern der Lasker-Gesellschaft. Das ist sehr zu bedauern, denn eine bessere Zusammenstellung zum Leben und Wirken von Jean Dufresne kann man sich nicht vorstellen. (M.N.)

PS: Eine erweiterte Zweitauflage erschien 2006 ebenfalls in kleiner Stückzahl, aber für 2007 ist bereits eine dritte Auflage angekündigt ...

Ein Interview mit Andreas Saremba führte Johannes Fischer:
"Jean Dufresne: Trotz Schicksalsschlägen ein heiteres Gemüt"
(ChessBase News 2.03.2005)









Reconciling Chess: a Marcel Duchamp Sampler

Thinkers’ Press, Inc.,
Davenport, IA
Juni 1998
ISBN 0-938650-99-8
Limitierte Auflage von 200 Ex.

Allan G. Savage

Lediglich 20 Seiten umfasst der "Marcel Duchamp Sampler" von Allan G. Savage, der in limitierter Auflage speziell für das Schachfestival 1998 in Moline, IL erstellt wurde. Das Büchlein enthält kurze Bemerkungen zu Duchamps früher Schachkarriere, einige Ausführungen zu korrespondierenden Feldern (Schwesterfeldern) im Bauernendspiel, deren Vorgeschichte sowie die Versöhnung von Opposition und Schwesterfeldern, ergänzt um zwei kommentierte Partien von Duchamp. Die Schrift war als kleiner "Appetitanreger" auf das bevorstehende Duchamp-Buch von Allan Savage gedacht, auf dessen Publikation wir hoffentlich weiterhin gespannt sein dürfen!?
(R.B.)








Ulrich Schädler

Der gelernte Archäologe und jetzige Direktor des Musée Suisse du Jeu hat bereits zahlreiche Artikel in Büchern und Fachorganen publiziert, besonders auch in den Board Game Studies (Jahrbücher der International Society for Board Game Studies), deren Mitherausgeber er ist. In limitierter Auflage erschien von ihm das schön gestaltete Buch Globusspiel und Himmelsschach. Brett- und Würfelspiele im Mittelalter. (Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1998. 64 S. / Gebunden, mit überwiegend farbigen Abbildungen.) (R.B.)

Globusspiel und Himmelsschach
Aus dem Klappentext: „Das Mittelalter war in vielfacher Hinsicht eine lebensfrohe Epoche, eine Zeit künstlerischer Kreativität und Innovation, eine Zeit der Gelehrsamkeit, vor allem aber eine verspielte Zeit. Spiele dienten als Metapher für das Verhältnis des Menschen zur Schöpfung, waren Gegenstand gelehrten Diskurses, pädagogisches Instrument oder mehr oder weniger kultivierte Freizeitbeschäftigung – diese Aspekte bilden den Rahmen mittelalterlicher Spielkultur.“







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