Auch in diesem Jahr war unser amerikanischer Freund
Kurt Landsberger zur REHACARE nach Düsseldorf gereist. Diesmal ohne
seine Frau Anny, mit der er inzwischen 64 Jahre (!) verheiratet ist und
mit der Kurt gemeinsam nach dem Krieg ein Unternehmen in New Jersey aufgebaut
hat – Bel-Art
Products (und Tochtergesellschaften) stellen Laborbedarf sowie Hilfsmittel
für Senioren und Behinderte her und verfügen nun über 300
Mitarbeiter. Noch immer ist er in die geschäftlichen Aktivitäten
eingebunden, auch wenn inzwischen sein Sohn David die Verantwortung in
der Firma übernommen hat.
|
|
"Rescuing
a king from oblivion" ["Einen König der Vergessenheit
entrissen"] – so war ein Artikel über Kurt Landsberger
in "The Star-Ledger" vom 30. Oktober 2003 überschrieben,
unser Ausschnitt zeigt Kurt nochmals mit seinen beiden schönen
Steinitz-Bänden. |
Am Abend des 4. Oktobers traf man
sich nach Messeschluss im Marriott-Hotel Courtyard im Düsseldorfer
Medienhafen, um alsbald in ein nahe gelegenes italienisches Restaurant
zu wechseln. Mit von der Partie waren Friedrich-Karl Hebeker, Michael
Negele und Ralf Binnewirtz.
Abendessen beim "Italiener":
Kurt Landsberger, Michael Negele, Ralf Binnewirtz
und Friedrich-Karl Hebeker
|
Kurt
Landsberger hatte auch sein neuestes Werk mitgebracht, das er großzügig
an uns verteilte. Diesmal nichts zum Thema Schach, sondern über
eine Phase der amerikanischen Militärgeschichte, in die er selbst
involviert war, mehr verrät der Rückseitentext:
|
|
|
|
Nach
dem Essen wurde unsere kleine Runde in der Hotel-Lobby fortgesetzt,
hier sind Ralf Binnewirtz und Friedrich-Karl Hebeker in unergründliche
Schach-Fragen verstrickt. |
Friedrich-Karl Hebeker, Mathematiker aus Düsseldorf, ist Mitglied
(Schriftführer) des Düsseldorfer Schachvereins 1854 und vor
allem als Koautor der beiden Chroniken dieses Klubs (erschienen 2004 und
2006) hervorgetreten.
Im Rahmen seiner Schach-Forschungen hat er sich auch eingehend mit
Leben und Werk des gebürtigen Düsseldorfers Ludwig Engels
befasst, die Ergebnisse seiner Recherchen wurden durch einen Artikel,
der 2006 in Kaissiber 25 erschien, einer breiteren Schachöffentlichkeit
bekannt. |
|
Zum Abschluss eine kurze Bilder-Galerie,
die einige Impressionen von der futuristischen Umgebung des Düsseldorfer
Medienhafens vermittelt.
|