Die Einladung zu einem Workshop
mit Vertretern der neuen Europäischen Chemikalien-Agentur in Helsinki
konnte ich zu einem Besuch im wunderbaren Antiquariat unseres Gründungsmitgliedes
Kimmo Välkesalmi nutzen. Trotz schwieriger Straßenverhältnisse
- der strenge Winter hatte Helsinki mit grimmig-kalten Temperaturen bis
-10°C an diesem Nachmittag im Griff - konnten mein Kollege Bob Bloodworth
und ich den Laden von unserem Hotel gut zu Fuß erreichen. Mit Kimmo,
einem langjährigen Tauschpartner - gab es dann ein nettes Gespräch,
natürlich über Schach in Finnland und Schachbücher, wovon
es in seinem Laden bestimmt etliche Tausend einzusehen gab. Immerhin konnte
ich drei interessante Stücke erwerben, darunter diese kuriose Partiesammlung
des mittlerweile inaktiven GM Heikki Kallio:
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Ein
42-seitiges Büchlein mit 31 (undatierten) Partien. Im Selbstverlag
erschienen, Vaasa 2008.
Der Autor ist inzwischen zum professionellen Poker gewechselt.
Hier der Link zu seiner Website
http://www.hkallio.net/
und zur Wikipedia-Seite.
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Der Ursprung des schön gestalteten Schachspiels für Blinde (Foto
weiter unten) blieb unklar. Hingegen war Kimmo ganz begeistert, als ich
ihn auf den historische Bedeutung seiner jüngsten Neuerwerbung -
Amsterdam 1889 - aufmerksam machte: Emanuel Laskers erstes internationales
Turnier.
Die
eindrucksvolle Schachabteilung des Buchgeschäfts |
Kimmo
Välkesalmi in seinem Revier |
Ein
spezielles Schachspiel für Blinde |
Kimmo Välkesalmi und Michael Negele |
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