Unsere
ersten Geburtstagsgrüße gehen diesmal ins holländische
Gennep, wo Sammlerfreund Pierre Voss am 5. März
seinen 52. Geburtstag feiern konnte.
Thomas Lemanczyk, der am 13. März 33 Jahre alt wurde,
ist der Junior in diesem Monat. Er hat sich vor allem um die Übersetzung
der Zukertort-Biographie, die in diesem Jahr erscheinen soll, verdient
gemacht.
Nur
einen Tag später war der englische Schachhistoriker Owen Hindle
an der Reihe, er hat nun die Felderzahl des Schachbretts in Jahren erreicht.
Als FIDE-Meister hat er zweimal sein Land bei Olympiaden (Tel Aviv und Havanna)
und beim WM-Zonenturnier 1967 vertreten. Hierzulande ist er vor allem durch
seine Bücher bekannt geworden: Further Steps in Chess (s.
a.); The Piatigorsky Cup Tournament 1963 (s. a.); J.H. Blackburne
– The Final Years (1998); und zuletzt (als Co-Autor mit Bob Jones)
„The English Morphy“? The Life and Games of Cecil de Vere
- First British Chess Champion (2001).
Wir rücken einen weiteren Tag vor und gratulieren Hans-Jürgen
Fresen, der am 15. März seinen 51. Geburtstag begehen konnte.
Er gehört zu den großen deutschen Schachsammlern, seine äußerst
gepflegte Bibliothek (mit dem Schwerpunkt auf deutsche Schachliteratur)
umfasst heute wohl über 10.000 Bücher. Als Spielleiter / Jugendwart
ist er aktiv in das Vereinsleben seines Bochumer Schachvereins 02 eingebunden,
an dessen Jubliläumsschrift zum 100jährigen Bestehen er maßgeblich
mitgewirkt hat (100 Jahre Schach in Bochum; 2002).
Unser Schachfreund aus dem holländischen Amersfoort, Bab Wilders,
feierte am 19. März seinen 62. Geburtstag. Seinen seltenen Vornamen
(angeblich eine Abkürzung für „Barend“) hat er von
seinen Vorfahren übernommen. Er war ein Späteinsteiger in Sachen
Schach, erst mit 21 erlernte er das Spiel. Nach eigenen Angaben verfügt
er über eine kleinere Schachbüchersammlung und er engagiert sich
als Kolumnist bei Nederlands Dagblad, wo er eine wöchentliche Schachrubrik
– meist mit Buchrezensionen – betreibt.
Herzliche Grüße gehen auch nach Norwegen, wo Øystein
Brekke am 22. März 48 Jahre alt wurde. Er hat offenbar als
einziger die Schachgeschichte seines Landes erforscht und hierüber
etliche Bücher geschrieben [Spill sjakk 1 und 2 (1981 u. 1983);
VM-sjakk i 100 år (1986, mit Sigurd Heiestad); Stormestersjakk
i Gausdal (1987); Norges Sjakkforbund 75 år (1989);
Sjakkens Holmenkollen – Gausdal-sjakk 1990-96 (1997); Nordisk
sjakk i 100 år (1999)], zusätzlich publizistisch aktiv war
er als Herausgeber des Norsk Sjakkblad (1975-79 und 2000). Er ist
auch ein starker Spieler (seine höchste FIDE Rating-Zahl erreichte
er 1996 mit 2225), seit 1980 Internationaler Schiedsrichter der FIDE und
hat diverse administrative Aufgaben übernommen als Generalsekretär
des Norges Sjakkforbund (1982-88) und als permanenter FIDE-Delegierter für
Norwegen (1980-88).
Als nächster erscheint auf unserer Geburtstagsliste Ulrich
Schädler, der vielbeschäftigte Direktor des am Genfer
See gelegenen Musée Suisse du Jeu konnte am 24.
März seinen 46. Geburtstag begehen. Für die KWA ist er vor allem
ins Rampenlicht gerückt, weil er die Büchersammlung von Ken Whyld
übernommen hat – über den Fortgang dieses Projekts unterrichtet
unsere Extra-Seite On the Fate of
the Ken Whyld library.
Zum Ausklang unserer März-Geburtstage möchten wir Wladimir
V. Sokolow gratulieren, er wurde am 27. März 54 Jahre alt.
Aus seinen schach-publizistischen Aktivitäten resultierten einige Bulletins
in russischer Sprache sowie drei kleine Problemsammlungen: W.P. Antipow
„The Problemist“ 1989-1993. Ausgewählte Zweizüger-Miniaturen
(1994; 24 S., englisch). W.P. Antipow, W.V. Sokolow „Sahovska
kompozicija“ 1989-1992. Ausgewählte Miniaturen #2, #3 (1994;
16 S., serbokroatisch). Wjatscheslaw P. Antipow - Im faszinierenden
Banne der Schachminiatur. Ausgewählte Dreizüger (1999; 56
S., russisch/deutsch).
Allen
Jubilaren herzliche Glückwünsche!
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