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Wir eröffnen die monatlichen Gratulationen mit Juan Sebastian Morgado, unserem Länder-Repräsentanten für Süd- und Lateinamerika: der Internationale Fernschach-GM aus Buenos Aires konnte am 2. Februar seinen 57. Geburtstag begehen. Von Beruf Psychologe, ist er seit 1981 als Schachhändler und –verleger tätig. Zu seinen Hobbys gehört standesgemäß die Schachgeschichte. Zuletzt hat er mit einem verdienstvollen online-Artikel über die Gründung der KWA in Braunschweig/Wolfenbüttel unsere Vereinigung auch im spanischen Sprachraum Südamerikas bekannt gemacht; den Artikel finden Sie über unseren Link auf der Presse-Seite.Karel Mokry feierte seinen 45.
Geburtstag am 7. Februar. Seit 1984 Internationaler Großmeister,
konnte er in den 80er Jahren etliche schöne Turniersiege verbuchen.
Seinen Schachladen hat er 1991 in Bratislava (Slowakei) gegründet,
nach der Spaltung der Tschechoslowakei zog er mit seiner Familie 1993
in seinen Geburtsort Prostejov (Tschechische Republik). Der ansehnliche
Karel Mokry online chess shop ist über unsere Link-Seite
leicht zu finden. Harald E. Balló aus Offenbach hat am 11. Februar seinen 49. Geburtstag feiern können. Er gehört zu den größten deutschen Sammlern und ist vor allem als Verfasser der Schach-Zettel (in Deutsche Schachzeitung/Schach-Report 1994-96 sowie in Schach 1997/ab 2002) einem größeren Publikum bekannt geworden. Leider lässt ihm sein Beruf als Arzt (Onkologe) oft nicht die gewünschte Zeit für die Ausübung seines Hobbys. Seine vielseitigen schachhistorischen Beiträge inklusive der Schach-Zettel können Sie auf seiner informativen Homepage wiederfinden, die neben anderen Highlights auch eine umfangreiche Bibliographie der Schachliteratur anbietet. Geburtstagsgrüße gehen auch in das italienische Turin, wo Carlo Alberto Pagni am 13. Februar das 73. Lebensjahr vollendete. Der Professor für Neurochirurgie hat sich insbesondere mit historischen Forschungen über Fernschach-Wettkämpfe im 19. Jahrhundert befasst und hierüber vier Bücher publiziert: Correspondence Chess Matches between Clubs 1823-1899 Volume 1 (1996, 189 + VIII p.), Volume 2 (1996, 100 p.) und Volume 3 (1997, 42 p.); sowie For the History of Correspondence Chess in Italy. The Matches between Clubs in the XIXth Century and at the beginning of the XXth (s. a., 61 p.). Ferner die Kleinschrift Alexander Alexandrovic Alechine ed il Giuoco per corrispondenza (1995, 34 p.) und Alexander Alekin Giuocare per corrispondenza per diventare Campioni del Mondo (1999, 67 p.). Der russisch-irische Schach-Großmeister Alexander Baburin steht als nächster auf unserer Geburtstagsliste, er wurde am 19. Februar 37 Jahre alt. Unter Sammlern ist er besonders bekannt geworden durch seine regelmäßigen Internet-Auktionen zu Schachbüchern, die er über seine Homepage betreibt; dort können Sie auch (nämlich in Alexander’s Profile) recht viel über ihn selbst erfahren. Neuland hat er betreten mit der Herausgabe der täglichen Internet-Schachzeitung Chess Today, deren Abonnement er über eine separate Website anbietet. Neben regelmäßigen Ausflügen in die Turnierarena arbeitet Alexander Baburin als Schachtrainer und publiziert in zahlreichen Schach-Magazinen; sein Hauptwerk Winning Pawn Structures (London 1998) ziert sicherlich das Regal vieler Schachfreunde. Unser Sekretär Michael Negele,
der am 22. Februar auf 47 Jahre zurückblickte, darf mit Fug und Recht
als eine Hauptstütze unserer Vereinigung bezeichnet werden: seine
bisherige immense e-mail-Produktion müsste rekordträchtig sein.
Als Chemiker im Pharma-Bereich der Bayer AG beschäftigt, ist seine
Freizeit maßgeblich vom Schach bestimmt: durch eine ausgiebige Sammeltätigkeit
(inklusive osteuropäischer Schachliteratur) hat er eine schöne
Bibliothek geformt, die er durch Zukäufe und einen regen Tauschhandel
stetig ausbaut. Zudem ist er ein starker Vereinsspieler (Elo 2200), der
nicht nur in Vereinswettkämpfen und –meisterschaften, sondern
auch auf Open-Turnieren erfolgreich mitspielt – als seinen größten
Erfolg sieht er selbst das letztjährige Open A des Dortmunder Sparkassen
Chess Meeting, wo er als zwischenzeitlich Führender gleich zweimal
auf der Bühne des Theatersaals im Kreis der Großen Platz nehmen
durfte (dokumentiert in der Vereinszeitschrift Tschaturanga
des Schachclub Bayer Leverkusen e.V., die er ebenfalls durch seine Beiträge
mitgestaltet). Nicht zuletzt muss man daher Michaels Fähigkeiten
als Schach-Autor hervorheben, z. B. gehören seine Artikel in der
Zeitschrift Kaissiber [besonders Caro-Kann: Goldman-Variante
(in Kaissiber 15) und Das Verbrechen des Mr. H(e)yde
(in Kaissiber 18)] zu den besten, die dieses hochklassige Magazin hervorgebracht
hat. Unsere Grüße gehen nach Wuppertal: ad multos annos! Allen Jubilaren herzliche Glückwünsche!
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