|
Jubilare/Geburtstage
des Monats
März 2008
|
In diesem Monat gehen unsere ersten Grüße nach Ungarn, wo Tamás
Erdélyi am 7. März seinen 55. Geburtstag begehen
konnte. Vielen unserer Mitglieder ist er bereits bekannt, seitdem er unsere
Jahrestreffen in Amsterdam 2005 und La Tour-de-Peilz 2006 sowie die Schacholympiade
in Turin besuchte. Der Besitzer von Caissa Kft. (Kecskemét ) ist
seit vielen Jahren im Vertrieb von Schachliteratur tätig, ferner
als Geschäftsführer der Pension Caissa, wo monatlich Turniere
abgehalten werden. Anfang des Jahres hat er selbst wieder den Weg ans
Turnierbrett gefunden, der Internationale Meister nahm an beiden Challengers-Turnieren
des 6. Gibtelecom-Schachfestivals teil und erreichte jeweils einen geteilten
2. Platz. Auf der Turnierseite wurde er kurz vorgestellt (Gibraltar
Chess Congress) und mit einem weiteren Foto auf der Challengers-Seite
festgehalten.
Das gleiche Alter hat am 15. März Hans-Jürgen Fresen
aus Bochum erreicht, der als einer der bedeutendsten deutschen Schachsammler
hinlänglich bekannt sein dürfte. Ansonsten können Sie einiges
über ihn und sein "Schachmuseum" in der leicht zugänglichen
Schachpresse nachlesen, so in KARL 1/2004 (siehe Harry Schaacks
Beitrag "Mir machen alle alten Dinge Spass").
Hans-Jürgen
Fresen (links) mit seinem Untermieter Lothar Nikolaiczuk am Original-Schachbrett
von Adolf Anderssen, daneben die Prager Vesely-Schachuhr von 1908.
(Foto: Johannes Groß) |
|
Neben
seinen Vereinsaktivitäten, die wir schon in dieser Kolumne (2004)
erwähnt haben, ist er auch als Autor in Erscheinung getreten: Seine
Nachforschungen über Die vergessenen Schachbücher des Peter
Heinrich Holthaus (als Sonderdruck erschienen) haben wir schon gewürdigt
– siehe hierzu unsere damalige online-Notiz;
seine gemeinsam mit Norbert Fieberg verfasste Bezirksfestschrift 80
Jahre Schachbezirk Bochum 1926-2006 wurde im letzten Jahr veröffentlicht;
und in Kürze wird unser Gemeinschaftswerk Der
Tradition verpflichtet ... das Licht der Schachwelt erblicken. Einen
weiteren hübschen Beitrag lieferte er für KARL 3/2007
mit der Foto-Reportage "Ströbeck in Bildern", die mit etlichen
seltenen Fotos aus der eigenen Sammlung aufwartet.
Auf Ostermontag konnte Ulrich Schädler einen runden
Geburtstag feiern, er blickte auf genau 5 Jahrzehnte zurück. Als
Besucher und Vortragender in Amsterdam 2005, als Ausrichter unseres Mitgliedertreffens
in La Tour-de-Peilz 2006 sowie als Kurator der Ken Whyld-Bibliothek dürfte
der Direktor des Schweizerischen Spielemuseums allen Mitgliedern ein Begriff
sein. (Siehe z.B. Ulrich Schädlers Artikel in der SSZ
3/2004 (S. 28) "Die Bibliothek Ken Whylds gastiert am Genfer
See".) Aber auch als Organisator von Ausstellungen, als (Mit-)Herausgeber
der Zeitschrift Board Game Studies und nicht zuletzt als Autor
hat er sich einen Namen in der Welt des Schachs und der Spiele gemacht:
mit seinem Globusspiel und Himmelsschach ist er in unseren Mitglieder-Publikationen
vertreten, das neueste von ihm herausgegebene Werk Spiele der Menschheit
ist erst kürzlich im Primus-Verlag erschienen. Als Koautor und Mitherausgeber
ist er eingebunden in den ersten Band der Reihe chess FEE-NIX
history – Scacchia Ludus – Studien zur Schachgeschichte,
der hoffentlich bald zur Veröffentlichung gelangt. Noch sehnlich
erwartet wird hingegen seine gemeinsam mit Ricardo Calvo erstellte Übersetzung
des Codex Alfonso, die bereits für das letzte Jahr angekündigt
war. Zusätzliche Details über unseren Jubilar finden Sie unter
den Referenten
der mitSPIELtagung 2007 (etwa auf der Mitte dieser langen Seite),
ein vorläufiger Höhepunkt seiner akademischen Laufbahn war sicherlich
seine Habilitation an der Universität Fribourg im letzten Jahr.
Erstmals in unserer Kolumne erscheint Robert (Bob) van de Velde
aus Amsterdam, der am 26. März seinen 71. Geburtstag begehen konnte.
Mit Schach hat er als Schuljunge angefangen, aber bereits als Student
ist er zum Bridge gewechselt und diesem Spiel treu geblieben. Seine Entscheidung,
der KWA beizutreten, fiel parallel zu seiner Einwilligung, für unsere
große Lasker-Biographie den Beitrag Lasker & Bridge zu übernehmen.
Zu diesem Zeitpunkt (Anfang 2007) hatte er seine private Bridge-Bibliothek
bereits der Universitätsbibliothek Amsterdam als Geschenk vermacht.
Mehr über Bob van de Velde erfahren Sie aus seinen eigenen Angaben,
die er uns geschickt hat.
Auch Davide Berra, der nur einen Tag später die
41. Wiederkehr seines Geburtstages feiern konnte, debütiert nun bei
uns. Er lebt mit seiner Familie im italienischen Abbiategrasso (Provinz
Mailand), beruflich ist er als Krankenhaus-Apotheker in Mantova tätig;
im Schach war er vor allem (bis zum Jahre 2005) als Spieler aktiv, bis
er seine Leidenschaft für das Sammeln von Schachliteratur und Schach-Memorabilien
entdeckte. Sein Beitritt zur KWA Anfang des Jahres erscheint daher nur
folgerichtig!
Herzlichen Glückwunsch!
PS: Alle bisherigen Geburtstagsgrüße finden Sie in unserem
Archiv.
|