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Jubilare/Geburtstage
des Monats
Februar 2009
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Die ersten Geburtstagsgrüße gehen diesmal ins tschechische
Prostejov, wo unser Mitglied Karel Mokry am 7. Februar
auf ein halbes Jahrhundert zurückblicken konnte. Seinen bekannten
Schachladen
führt er nun seit rund 18 Jahren, wer speziell auf der Suche nach
osteuropäischer Schachliteratur ist, wird in seinem umfangreichen
online-Angebot sicherlich fündig werden.
Nur einen Tag später konnte Juri L. Awerbach seinen
Ehrentag begehen, er hat nun das 87. Lebensjahr vollendet. Oftmals als
russische Schachlegende apostrophiert, führt unser unermüdliches
Ehrenmitglied auch weiterhin ein schachlich aktives Leben: zuletzt war
er noch auf der Schacholympiade in Dresden zu Gast, wir erinnern nur an
das Dinner auf Schloss Eckberg (>> Galerie Eckberg
Dinner).
Es geht im 1-Tages-Rhythmus weiter, unser spanisches Mitglied Miquel
Artigas aus Sabadell war am 9. Februar an der Reihe, er hat an
diesem Tage die "55" erreicht. Über seine im kleinen Kreis
– dem Círculo Paluzíe – geführten Schachaktivitäten
haben wir in den letzten Jahren regelmäßig berichtet (hier
der Link zum letzten innerspanischen Treffen in Tarragona
2008), und auch beim letztjährigen Treffen in Venedig war er
mit von der Partie.
Calvin G. Hori aus Massachusetts konnte ebenfalls seinen
55. Geburtstag feiern, er fiel auf den 11. Februar. Wir haben ihn vor
zwei Jahren erstmals in unserer Kolumne vorgestellt und verweisen auf
diesen Eintrag, da uns seitdem
keine neuen Erkenntnisse zugeflossen sind.
Unseren Fernschach-Spezialisten aus Mailand, Carlo Alberto Pagni,
kennen wir bereits bestens aus den vergangenen Jahren: am 13. Februar
jährte sich sein Geburtstag zum 78. Mal. Auch er war in Venedig 2008
aktiv dabei – und referierte über erste Schachpartien per Telefon
(siehe Venedig 2008 - S. 6). Eine weitere
Publikation aus seiner Feder ist im gleichen Jahr erschienen – eine
Sammlung von Fernpartien des berühmten Paul Keres [Le partite
per corrispondenza di Paul Keres (limitierte Aufl., Venezia, 2008)];
das Buch wurde auch von unserem Schweizer Mitglied Toni Preziuso in der
SSZ 10/2008
(pdf-Datei) auf S. 19 vorgestellt.
Wiederum zwei Tage später konnte Arno Nickel seinen
57. Geburtstag begehen, er debütiert als Neumitglied in unserer Kolumne.
Nicht nur den Schachfreunden aus Mitteleuropa dürfte der Berliner
Fernschach-GM, Autor und Schachverleger (Edition Marco) längst ein
Begriff sein. Der jährlich (seit 1983) von seinem Verlag herausgegebene
Schachkalender gehört zweifellos zu den populärsten
deutschen Schachpublikationen, für dieses Jahr hat er erstmals eine
englische Ausgabe vorgelegt – der Chess Companion 2009
wird hoffentlich international ebenso "einschlagen". Aber auch
andere Bücher aus dem Verlag Arno Nickel sind beliebt und gefragt,
man denke z.B. nur an das neu aufgelegte Kultbuch Schach für
Tiger (von Simon Webb); in unsere Literatur-Ankündigungen
hatten wir zuletzt noch Hübners neues Matchbuch zum WM-Kampf 1894
Lasker – Steinitz aufgenommen, das auch weitere frühe Lasker-Wettkämpfe
berücksichtigt.
Ein für Schachhistoriker besonders bedeutendes Periodikum war das
Schach-Journal (Wissenschaftliche & literarische Beiträge
zu Schachtraining, Schachpsychologie & Schachgeschichte), das er zusammen
mit Alexander Koblenz in den Jahren 1991-1994 herausgab, leider aber kurz
nach dem Tode Koblenz’ (†1993) eingestellt werden musste.
In jüngster Zeit ist Arno Nickel auch als Mitarbeiter bei der Zeitschrift
Kaissiber aktiv, wo er in die Fußstapfen von Chrilly Donninger
(Kolumne "Computerschach") getreten ist.
An Stelle weiterer Ausführungen sei auf die Wikipedia-Seite
zu Arno Nickel hingewiesen sowie auf die Seite The
World vs. Arno Nickel 2006, wo Sie zwei Fotos von ihm vorfinden (durchscrollen!).
Eine sicherlich wünschenswerte Website der Edition Marco scheint
in Vorbereitung zu sein (steht noch ohne Inhalte im Netz, hier schon mal
die Adresse: www.laskers.de/).
Die Zeit schreitet unerbittlich voran: Auch Benjamin ("Billy")
F. Levene ist 1 Jahr älter geworden, der Rekordhalter an
Lebensjahren unter den KWA-Mitgliedern konnte am 16. Februar zum 91. Mal
das Ereignis seiner Geburt feiern! Eine ausführliche Würdigung
war noch zu seinem "90sten" erschienen, Interessierte schlagen
bitte dort nach (>> Februar
2008).
Unsere abschließende Erwähnung gilt dem Schatzmeister unserer
Vereinigung Guy Van Habberney, der am 27. Februar die
"55" erreichte. Aus unerfindlichen Gründen ist er zum ersten
Mal in dieser Kolumne vertreten (wahrscheinlich war mir sein Geburtstag
nicht früher bekannt). Nach Guys Umzug im letzten Jahr lebt er nun
mit seiner Familie in der belgischen Gemeinde Boechout (Provinz Antwerpen),
beruflich ist er als wirtschaftlicher Berater in Brüssel tätig.
Anfang 2008 hat er im Vereinsvorstand die Verantwortung für die Finanzen
übernommen, nachdem Bert Corneth einen geordneten Haushalt übergeben
konnte. Im Rahmen seines Hobbys pflegt Guy vornehmlich das Sammeln von
Schachliteratur, und auch auf unseren Vereinstreffen ist er häufig
anzutreffen – wir erinnern hier nur an die letzte Zusammenkunft
in Wijk vor wenigen Wochen.
Herzlichen Glückwunsch!
PS: Alle bisherigen Geburtstagsgrüße finden Sie in unserem
Archiv.
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