Ein noch junger Jubilar erwartet uns in Zürich, der Schachhistoriker
und Internationale Meister Richard Forster hat am 18. Januar
das dritte Lebensjahrzehnt abgeschlossen. Sein Bekanntheitsgrad dürfte
mittlerweile so weit gediehen sein, dass wir an dieser Stelle kaum Neues
über ihn zutage fördern können, zumal er inzwischen auch
auf unseren KWA-Seiten mehrfach in Wort und Bild vertreten ist (in diesem
Zusammenhang sei nochmals auf seinen vorzüglichen Forchheimer Vortrag
verwiesen). Eine merkliche Aufwertung hat seine stets gut frequentierte
Website erfahren,
denn der angesehene Schach-Historiker Edward Winter hat seine Chess
Notes von Hanon Russell’s ChessCafe-Seiten auf Richard Forsters
Homepage verlagert. Erwähnt werden muss hier ebenfalls die neue Kolumne
in SCHACH: "Nachgesehen" - Schachhistorisches von Richard
Forster, die unser Jubilar seit April 2004 führt. Den vorläufigen
Höhepunkt seiner jungen Schachkarriere bildet aber zweifelsohne die
Veröffentlichung des monumentalen Werks über Amos Burn, wir haben
es bereits in unseren Mitgliederseiten vorgestellt; inzwischen hat dieses
Buch international höchstes Lob erfahren und die Rede ist von der besten
Schachbiographie aller Zeiten: dies vermögen wir schlichtweg nicht
mehr zu übertreffen – wir können Richard Forster zu diesem
großartigen Wurf nur beglückwünschen und insgeheim hoffen,
dass in Zukunft weitere unvergleichliche Werke aus seiner Feder das Licht
der Schachwelt erblicken.
| Einem
weiteren Jubilar dürfen wir in Brieselang (Brandenburg/Landkreis
Havelland) gratulieren, Andreas Saremba hat dort
am 21. Januar das halbe Jahrhundert vollendet. Beruflich ist er im
Marketing eines bekannten deutschen Elektronik-Konzerns tätig,
sein Fachwissen im Bereich Datenbanken hat er bereits nutzbringend
für die KWA anwenden können, indem er ein erstes Datenbank-Konzept
für die geplante Schach-Bibliographie erstellte (erinnert sei
auch hier an seinen luziden Vortrag
in Forchheim). Erst kürzlich ist er als Schachautor mit einem
kleinen Erstlingswerk hervorgetreten, sein schmuckes Büchlein
über Jean Dufresne (siehe Abb.) ist allerdings nur in kleiner
Auflage den Mitgliedern der Emanuel Lasker Gesellschaft zugedacht.
Kurze Angaben zum Inhalt finden Sie in einer Notiz des Schachkalender
2005 (Ed. Marco) S. 24, auf den wir hiermit verweisen. Wir werden
sicherlich im Rahmen unserer Mitglieder-Publikationen auf diese Broschüre
zurückkommen. |
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Allen Jubilaren herzliche Glückwünsche!
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