Matthias
Limberg (links), der an diesem Sonntagnachmittag
seinen Beitritt zur KWA erklärte, ist unser 165. Mitglied
und zugleich eines der jüngsten. |
|
| |
Michael
Negele auf Fotojagd - selbst wurde er
leider nicht abgelichtet bei seinem Vortrag. |
Der
kuzweilig-humorige Vortrag von Michael Negele, "Arnold
Schottländer – a cripple, fond of chess", kann gleichfalls
als eine kleine Reverenz an Breslau gelten; er ging der Frage nach, wer
dieser schlesische Meister und Schüler Anderssens eigentlich war, der
- aufgrund körperlicher Gebrechen benachteiligt - auf Schachturnieren
durch sein zuweilen despektierliches Verhalten auffiel und zudem über
eine spitze Zunge verfügte. Eines seiner Bonmots, das ihn überlebte,
war eine Bemerkung, die er zu seiner Ehefrau gemacht haben soll: "Luise,
wenn einer von uns stirbt, werde ich wohl nach Berlin ziehen." (Nach
Edward Lasker, Chess Secrets.)
Auch für diesen Vortrag können wir die Präsentationsfolien
von Michael (mit einem Deutsch-Englisch-Mix) als pdf-Datei
(1,5 MB) anbieten. Auf die bereits gezeigte Grabstätte
Schottländers in Breslau sei hiermit nochmals verwiesen, ebenso existiert
eine kleine Wikipedia-Seite
zu A.S.
Die
eine Hälfte des Auditoriums ... |
... und die andere Hälfte |
|
John Donaldson, der vor allem als Kapitän des US-amerikanischen
Olympia-Teams nach Dresden gekommen war, erfreute uns mit einem Referat
über den ältesten amerikanischen Schachklub - "Some
remarks to the History of the Oldest Chess Club in the United States".
Dieser Traditionsverein ist im Mechanics'
Institute, San Francisco, angesiedelt, wir kennen dieses Institut
schon ein wenig von einem der Streifzüge Michael Negeles aus
dem Jahre 2004 (siehe Auf den Spuren des Goldrauschs). |
Auf der Website des Mechanics’ Chess Club existiert ein umfänglicher
Bereich von 11(!) Webseiten History
of the MI Chess Room, der eine Chronik des Klubs präsentiert –
reichlich Lesestoff für diejenigen, die mehr zu diesem Thema erfahren
möchten.
| |
John
Donaldson beim Vortrag,
im Bild die Homepage des Mechanics' Institute |
Gutes
Timing beim Schnappschuss: Was wollte unser Webmaster seiner Tischnachbarin
(Susanne van Kempen) wohl zeigen? |
|
|