Am
Sonntagvormittag war unser Büchermarkt an der Reihe, von dieser inzwischen
traditionellen Einrichtung können wir ebenfalls eine kleine Bildergalerie
offerieren.
Der
Büchermarkt im Brückenzimmer des SchillerGarten -
für jede (schachliche) Geschmacksrichtung war etwas vorhanden.
Weitere 9 Fotos in dieser Galerie! |
Manfred
Mädler an der Haustür seiner
Blasewitzer Villa (mit einer Schach-
Memorabilie aus Braunschweig) |
Indessen
hat auch das nahe gelegene Schachhaus Mädler einige Sammler angelockt,
die in den antiquarischen Beständen des Schachgeschäfts
prompt fündig wurden.
Anlässlich der Schacholympiade konnten die Mädlers eine
verstärkte Präsenz in den Medien verbuchen: nicht nur erschien
in der November-Ausgabe des lokalen Elbhang-Kuriers ein
Artikel "Schachhaus Mädler - Die Olympia-Schach-Uhr tickt
auch in Blasewitz" mit Manfred auf der Titelseite - "Schach
macht nicht matt, sondern schlau!" (Titelseite
/ Artikel
- Seite 1 / -
Seite 2), auch bei ChessBase konnte man wenig später einen
schön bebilderten Bericht Besuch
bei Mädlers in Dresden (von André Schulz) aufrufen, der
u.a. einige Impressionen vom "Innenleben" des Schachgeschäfts
vermittelt. |
| Eine
private Memorabilie zeigte uns Manfred Mädler, es handelt sich
um die Ankündigung des letzten Schach-Vortrags, den Manfred in
Dresden vor seinem Weggang in den Westen 1951 gehalten hat. (Zur Vergrößerung
das kleine Bild rechts anklicken.) |
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Der
Sonntagnachmittag war reserviert für die Vorträge unserer Mitglieder,
hierzu stand uns das stattliche Elbzimmer zur Verfügung (siehe Bild
unten).
Direkt
zu Beginn war der Plenarvortrag vorgesehen, der diesmal von unserem
Dresdner Mitglied Frank Schubert gehalten wurde –
er hatte es als eine Ehre angesehen, diese Aufgabe für die KWA
ohne jegliches Honorar zu übernehmen!
Frank Schuberts Thema war "New developments in historical chess
ratings and their potential benefit for chess historians", wobei
er nach seiner
Vorstellung zunächst eine historische Übersicht über
die ersten Rating-Systeme gab, dann zum Elo-System und dessen Weiter-entwicklungen
überging und schließlich eine von ihm erarbeitete neue
Methode vorstellte, die die inhärenten Nachteile der alten Systeme
vermeidet: die "VRIM – Variable Rating Iteration Method"
wird vielleicht in nicht allzu ferner Zukunft die aktuellen Systeme
ablösen können. |
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Am
noch bestehenden Problem des hohen Rechenaufwands wird weiter gearbeitet,
es gibt bereits hoffnungsvolle Ansätze zu seiner Lösung.
Einiges mehr können Sie aus den Präsentationsfolien erfahren,
die uns Frank Schubert zur Veröffentlichung überlassen hat [als
pdf-Datei
(2,4 MB), explizit nur in unserem Mitgliederbereich, da die Ergebnisse für
eine spätere Veröffentlichung Verwendung finden sollen].
Es
gab intensiven Applaus für diesen gehaltvollen Vortrag, der absichtlich
nicht zu wissenschaftlich formuliert worden war. Ein Präsent nahm Frank
Schubert schließlich doch gerne an - Michael Negele überreichte
ihm ein von allen Teilnehmern signiertes Exemplar unserer Festschriften-Bibliographie.
Es schloss sich eine abwechslungsreiche Reihe von Kurzvorträgen an,
die das Publikum durch Thematik und Inhalt fesselten. Den Anfang machte
Hans-Jürgen Fresen mit "Meine Anderssen-Sammlung
und deren Geschichte" ...
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...
dieser besonders unsere Sammlerfreunde ansprechende Vortrag bildete
zugleich eine perfekte Überleitung zum anstehenden Breslau-Besuch
– bekanntlich war diese Stadt Anderssens Heimat und auch sein
Grab liegt in Breslau (siehe die Fotos unten).
Links im Bild Hans-Jürgen mit einem Stein aus dem originalen
Anderssen-Figurensatz.
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Sein
Vortrag ist in dieser pdf-Datei
in vollem Wortlaut nachzulesen, die präsentierten Anderssen-Memorabilien
(aus eigenem Bestand) sind in dieser Bilder-Galerie
einsehbar.
Anderssens
Grab in Breslau
und die Grabplatte (Bild unten) |
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