Ankündigungen

 




Die KWA tagte in Elbflorenz

Jahrestreffen am 8./9. November 2008


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Am Sonntagvormittag war unser Büchermarkt an der Reihe, von dieser inzwischen traditionellen Einrichtung können wir ebenfalls eine kleine Bildergalerie offerieren.


Büchermarkt

Der Büchermarkt im Brückenzimmer des SchillerGarten -
für jede (schachliche) Geschmacksrichtung war etwas vorhanden.
Weitere 9 Fotos in dieser Galerie!




Manfred Mädler

Manfred Mädler an der Haustür seiner
Blasewitzer Villa (mit einer Schach-
Memorabilie aus Braunschweig)
Indessen hat auch das nahe gelegene Schachhaus Mädler einige Sammler angelockt, die in den antiquarischen Beständen des Schachgeschäfts prompt fündig wurden.


Anlässlich der Schacholympiade konnten die Mädlers eine verstärkte Präsenz in den Medien verbuchen: nicht nur erschien in der November-Ausgabe des lokalen Elbhang-Kuriers ein Artikel "Schachhaus Mädler - Die Olympia-Schach-Uhr tickt auch in Blasewitz" mit Manfred auf der Titelseite - "Schach macht nicht matt, sondern schlau!" (Titelseite / Artikel - Seite 1 / - Seite 2), auch bei ChessBase konnte man wenig später einen schön bebilderten Bericht Besuch bei Mädlers in Dresden (von André Schulz) aufrufen, der u.a. einige Impressionen vom "Innenleben" des Schachgeschäfts vermittelt.


Eine private Memorabilie zeigte uns Manfred Mädler, es handelt sich um die Ankündigung des letzten Schach-Vortrags, den Manfred in Dresden vor seinem Weggang in den Westen 1951 gehalten hat. (Zur Vergrößerung das kleine Bild rechts anklicken.)
Manfreds letzter Vortrag



Der Sonntagnachmittag war reserviert für die Vorträge unserer Mitglieder, hierzu stand uns das stattliche Elbzimmer zur Verfügung (siehe Bild unten).


Elbzimmer
 




Direkt zu Beginn war der Plenarvortrag vorgesehen, der diesmal von unserem Dresdner Mitglied Frank Schubert gehalten wurde – er hatte es als eine Ehre angesehen, diese Aufgabe für die KWA ohne jegliches Honorar zu übernehmen!

Frank Schuberts Thema war "New developments in historical chess ratings and their potential benefit for chess historians", wobei er nach seiner Vorstellung zunächst eine historische Übersicht über die ersten Rating-Systeme gab, dann zum Elo-System und dessen Weiter-entwicklungen überging und schließlich eine von ihm erarbeitete neue Methode vorstellte, die die inhärenten Nachteile der alten Systeme vermeidet: die "VRIM – Variable Rating Iteration Method" wird vielleicht in nicht allzu ferner Zukunft die aktuellen Systeme ablösen können.
Frank Schubert
Am noch bestehenden Problem des hohen Rechenaufwands wird weiter gearbeitet, es gibt bereits hoffnungsvolle Ansätze zu seiner Lösung.
Einiges mehr können Sie aus den Präsentationsfolien erfahren, die uns Frank Schubert zur Veröffentlichung überlassen hat [als pdf-Datei (2,4 MB), explizit nur in unserem Mitgliederbereich, da die Ergebnisse für eine spätere Veröffentlichung Verwendung finden sollen].


Frank Schubert beim Vortrag
 


Es gab intensiven Applaus für diesen gehaltvollen Vortrag, der absichtlich nicht zu wissenschaftlich formuliert worden war. Ein Präsent nahm Frank Schubert schließlich doch gerne an - Michael Negele überreichte ihm ein von allen Teilnehmern signiertes Exemplar unserer Festschriften-Bibliographie.


Es schloss sich eine abwechslungsreiche Reihe von Kurzvorträgen an, die das Publikum durch Thematik und Inhalt fesselten. Den Anfang machte Hans-Jürgen Fresen mit "Meine Anderssen-Sammlung und deren Geschichte" ...


 
Hans-Jürgen Fresen



H.-J. Fresen mit Anderssen-Schachstein
... dieser besonders unsere Sammlerfreunde ansprechende Vortrag bildete zugleich eine perfekte Überleitung zum anstehenden Breslau-Besuch – bekanntlich war diese Stadt Anderssens Heimat und auch sein Grab liegt in Breslau (siehe die Fotos unten).




Links im Bild Hans-Jürgen mit einem Stein aus dem originalen Anderssen-Figurensatz.



Sein Vortrag ist in dieser pdf-Datei in vollem Wortlaut nachzulesen, die präsentierten Anderssen-Memorabilien (aus eigenem Bestand) sind in dieser Bilder-Galerie einsehbar.



Anderssens Grab in Breslau

Anderssens Grab in Breslau
und die Grabplatte (Bild unten)


Grabstein Anderssen





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