Am Vormittag des 10. November stand für die
in Dresden verbliebene KWA-Gruppe die Abfahrt nach Breslau auf dem Programm,
diese konnte allerdings erst mit einem gewissen Verzug stattfinden, da
unser Vorstandsmitglied Jurgen Stigter seine Nachtruhe geringfügig
überzogen hatte.
Aufgrund der reduzierten Teilnehmerzahl war die Fahrt mit drei privaten
Pkw’s problemlos realisierbar, per Navigationssystem wurde der kleine
KWA-Konvoi sicher nach Breslau geleitet. An dieser Stelle sei nochmals
den drei Fahrern Hans-Jürgen Fresen, Michael Negele und Bob van de
Velde gedankt, die sich bereitwillig als Chauffeure zur Verfügung
stellten.
Andreas
Saremba, Tony Gillam und Frank Schubert bei einem Zwischenstopp
auf der Fahrt nach Breslau |
Tony
Gillam vor unserem Hotel - er war auf der Suche nach einer Wechselstube,
die sich aber alle als geschlossen erwiesen. (Seine Absicht war,
polnisches
Kleingeld aus englischen Charity-Sammlungen zu wechseln.) |
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| Aushang
an der Außenseite des Hotels - ehemals "Deutsches Haus",
nun "Bürgerhaus" Zum Storch. |
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Nach der Ankunft im Hotel hatten unsere polnischen
Freunde zu einem Willkommens-Tee im Schach-Café von Jerzy Kot geladen,
neben unserem Mitglied Tomasz Lissowski, der aus Warschau angereist war,
konnten wir den Präsidenten des Schlesischen Schachbundes, Wojciech
Zawadzki, und dessen Sohn, den Internationalen Meister Stanisław
Zawadzki, begrüßen. Zum Café des Fide-Meisters Jerzy
Kot gehört ein Ensemble weiterer Räumlichkeiten, nämlich
ein Schachladen, eine Ausstellung mit Spieltischen und ein Restaurant,
in dem wir später auch das Abendessen einnehmen sollten.
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(Stehend)
unsere Gastgeber:
Wojciech Zawadzki und
Stanisław Zawadzki |
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Stanisław
Zawadzki - hier mit Michael Negele und Heinz van Kempen - konnte
erfreulicherweise in Englisch und Deutsch kommunizieren. |
Im Anschluss an den Tee war ein Spaziergang mit Stadtbesichtigung vorgesehen,
zu diesem Zeitpunkt war bereits die Abenddämmerung angebrochen: hierzu
eine erste Bildergalerie Tour
of the City (mit 32 Fotos) sowie eine Bilderserie zum Besuch
des Schachladens von Jerzy Kot (19 Fotos).
Als Ergänzung ein Stadtplan von Breslau aus dem Jahre 1910 sowie
eine alte "Graphik" Breslau aus der Vogelperspektive (Signatur
A. Eltzmer):
Beim anstehenden Abendessen durften wir als Gäste von Wojciech Zawadzki
einmal mehr die großzügige polnische Gastfreundschaft genießen.
Lediglich mit einer freundlichen Geste konnten wir diese erwidern –
unsere Gastgeber erhielten jeweils ein signiertes Exemplar der KWA-eigenen
Zukertort-Biographie. >> Bildergalerie Dinner
(7 Fotos)
Die bekannte polnische Großmeisterin Jolanta Zawadzka ist übrigens
die Tochter von Wojciech Zawadzki - für weitere Informationen über
eine der aktuell stärksten Spielerinnen Polens sei auf ihre Website
verwiesen: www.zawadzka.eu
Nach dem Dinner unternahm unsere Gruppe noch einen Nachtbummel zur Dominsel,
dem ältesten Teil von Breslau. Diese Dominsel ist allerdings längst
keine Insel mehr, da ein Arm der Oder aufgeschüttet wurde. Auch hier
legen wir eine Bilderserie Cathedral
Island (mit 16 Aufnahmen) vor.
Insgesamt können wir an dieser Stelle nur spärliche (textliche)
Informationen über Breslau liefern, manches mehr ist leicht im Internet
zu finden. Als eine recht gelungene Kombination von Bild und Wort (in
Deutsch und Englisch) erscheint mir z.B. die folgende Seite: www.capper-online.de/Travel/Poland/...
Der nächste Morgen begann für Michael Negele mit einem ausgedehnten
Spaziergang durch die Breslauer Innenstadt, von dem er zahlreiche Schnappschüsse
mitbrachte, eine Auswahl von 50 Bildern sei auf zwei weitere Galerien
aufgeteilt: Michaels
Spaziergang I und Michaels
Spaziergang II.
Das "offizielle" Programm am Dienstagvormittag war den Friedhofsbesuchen
gewidmet, zum Besuch des Friedhofs Osobowice (mit dem Grab von Adolf Anderssen)
sowie des alten jüdischen Friedhofs (mit dem Grab von Arnold Schottländer)
bieten wir zwei separate Bildergalerien an: Anderssens
Grab und Jüdischer
Friedhof (9 + 22 Fotos).
Die Rückreise nach Dresden führte uns über Görlitz,
wo wir die Gelegenheit zu einem Abendessen wahrnahmen (im Restaurant "Vierradenmühle"
im polnischen Teil der Stadt - Zgorzelec). Auch hierzu eine letzte kleine
Bilderserie
Görlitz mit 7 Fotos.
Am Ende unserer kurzen Darstellung angelangt, möchten wir unseren
polnischen Gastgebern für ihren Einsatz und für die gewährte
Gastfreundschaft herzlich danken. Der Besuch in der historischen Hauptstadt
Niederschlesiens mit einer weit zurückreichenden Schach-Tradition
war ein Gewinn für alle Teilnehmer.
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