Zur Anreise nach Braunschweig waren
Bernd Schneider und Ralf Binnewirtz am Freitag, 18.11., zwar rechtzeitig
(d.h. kurz vor 11 Uhr) bei Michael Negele in Wuppertal eingetroffen, allein
die Auslieferung der Australisch-Neuseeländischen Bibliografie aus
Belgrad hatte sich verzögert bzw. war in Hagen bei der Speditionsfirma
"hängengeblieben". Nach einigen Telefonaten Michaels mit
der Spedition trudelte der Lkw mit den Bücherpaketen schließlich
gegen 11:30 Uhr am Gellertweg ein - gerade noch rechtzeitig, um die Vorbesichtigung
im Braunschweiger Auktionshaus Klittich-Pfankuch am Nachmittag zu erreichen.
Ein großer Lkw für 3 kleine Bücherpakete -
Ralf Binnewirtz und Michael Negele bei Entgegennahme der Bibliografie.
|
Bernd
Schneider und Ralf Binnewirtz sind nach einem ersten Blick
in die Bibliografie sehr zufrieden mit dem Produkt aus der Belgrader
"Werkstatt".
|
Nach einer reibungslosen Fahrt in Braunschweig eingetroffen,
steuerten wir direkt den Theaterwall 17 an (nunmehr die alleinige Anschrift
des Antiquariats nach Aufgabe des Ladengeschäfts Kleine Burg 12).
Dort war schon eine stattliche Zahl von Sammlern damit beschäftigt,
die "Objekte ihrer Begierde" in Augenschein zu nehmen - die
60. Versteigerung am folgenden Samstag war erneut mit etlichen Raritäten
bestückt und versprach erbitterte Bietgefechte...
Nachstehend einige Bilder vom Freitagnachmittag:
Bob van de Velde sichtet konzentriert seine Auswahl.
|
Andreas Saremba im Gespräch mit Roger Klittich |
Auch
Lothar Schmid war dem Lockruf nach Braunschweig gefolgt.
|
Der KWA-Webmaster mit Hans-Jürgen Fresen.
|
Unser Gastgeber Roger Klittich,
inzwischen Ehrenmitglied des KWA-Vorstands.
|
Zur Stärkung der Gäste wurden ausgesuchte Getränke
und
wohlschmeckende Snacks gereicht.
Von links: Hans-Jürgen Fresen, Bernd Schneider, Per Skjoldager,
Matthias Limberg,
Ralf Binnewirtz, Andreas Saremba, Bob van de Velde.
|
Jurgen
Stigter zeigte sich in neuem Outfit (rotes T-Shirt).
|
Calle
Erlandsson mit Dr. Karl Klittich und unserem
schwedischen Neumitglied Jan Clementsson.
Frau Klittich, die gute Fee des Auktionshauses, ist nur
undeutlich im Hintergrund zu erkennen.
|
Keine Fotos gibt es leider vom Faksimile-Exemplar
des "Codex Alfonso" - Libro de los Juegos de Ajedrez, Dados
y Tablas de Alfonso X el Sabio – einschließlich des großen
Kommentarbands, die beide im Nebenraum zu bewundern waren. Der "Codex"
war in einen ockergelben Ledereinband gebunden (keine so attraktive Farbe,
aber eben dem Original nachempfunden), der Druck in leuchtenden Farben
auf Lamm-Pergament war jedenfalls äußerst exquisit. Die Halbierung
des Preises (normal 16.880 €) ergab sich aus dem Umstand, dass es
sich um ein nicht nummeriertes Reserve-Exemplar der Auflage handelte.
Ob das Prachtstück einen Käufer fand, ist mir nicht bekannt...
|